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TSF reicht nicht mehr aus / Ortsfeuerwehr braucht auch ein MTW

16 Atemschutzgeräteträger aus Barksen

Barksen. Vor 79 Mitgliedern eröffnete Ortsbrandmeister Benjamin Ebbighausen die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Barksen in der Hohensteindiele. Auch zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Brandschützer.

veröffentlicht am 04.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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2015 war ein Jahr mit Einsätzen bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, einer Leichenbergung am Hohenstein, zahlreichen Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen. Außerdem lud die Feuerwehr mit dem DRK zur Blutspende, schützte das Osterfeuer, lud zum Dielenkuppeln, Preisskat ein und begleitete das Laternenfest. Und feiern können die Feuerwehrleute auch, das bewiesen sie am dreitägigen Festwochenende zum 80-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft, die ihr 50-jähriges Bestehen feierte.

Über 5200 Dienststunden wurden von der Einsatzabteilung geleistet, 35 Frauen und Männer stehen ihr zur Verfügung, davon sind 16 Atemschutzgeräteträger, berichtet der Ortsbrandmeister stolz. Auch auf eine sehr gut aufgestellte und erfolgreiche Jugendfeuerwehr kann man in Barksen zurückgreifen, diese besteht aus 13 Jugendlichen, und 14 Kinder engagieren sich in der Kinderfeuerwehr. Fünf Kameraden sind in der Altersabteilung und es gibt 161 Förderer. Die Barksener Wehr stellt sechs Ausbilder für die Stadtfeuerwehr, den Stadtsicherheitsbeauftragten, den Stadtpressewart, die stellvertretende Fachbereichsleiterin für Kinderfeuerwehren bei der Kreisfeuerwehr und den stellvertretenden Zugführer des Messzuges der Kreisfeuerwehr. Dieses alles zeigt, welchen Stellenwert die Feuerwehr in Barksen hat.

Der Ortsbrandmeister bedankte sich bei Rat und Verwaltung und bei der Ortswehr Zehrsen für die gemeinsamen Dienste. Der stellvertretende Stadtbürgermeister Marco Guss sowie Ortsbürgermeister Dr. Dieter Claus lobten die Arbeit. Das Löschfahrzeug ist nun 20 Jahre alt und für die Aufgaben der Barksener Wehr nicht mehr ausreichend. Die Ortswehr benötigt dringend ein größeres und vor allem wasserführendes Fahrzeug. Gerade im Hinblick auf die stete Unterstützung der Schwerpunktwehr, den wachsenden Aufgaben in der Ortschaft Hohenstein und der schlechten Wasserversorgung im Ort. Auch ein MTW fehlt weiterhin, so konnten z. B. bei einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in einem Lkw die meisten Einsatzkräfte die Unfallstelle nicht erreichen, da sie mit ihren Privatfahrzeugen auf dem Weg zur Einsatzstelle im Stau standen. Für 2016 sei dieses wohl schon abgelehnt. Nun sei die Politik am Zug, denn auch bei der persönlichen Schutzausrüstung gibt es gravierende Mängel. Nachdem Jasper Kerkmann als stv. Jugendfeuerwehrwart aus beruflichen Gründen zurücktrat, ist Merle Paulig auf diesen Posten aufgerückt. Schriftführer bleibt Willrich Wehrhahn, und auch die Kassiererin des Fördervereins, Maya Röwer, wurde im Amt bestätigt.

Thomas Schneider wurde für 40 Jahre im Einsatzdienst geehrt, Melanie Felau wurde Feuerwehrfrau des Jahres 2015. Bei den Beförderungen konnte Martin Albert zum Oberfeuerwehrmann und Silvia Ebbighausen zur ersten Hauptfeuerwehrfrau ernannt werden. Weitere Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Karl-Heinz Max, Jörg Söffker, Heinrich Wallbaum und Carsten Steding. Für Heinrich Schattenberg, Detlef Steding und Willibald Kallabis-Lex werden diese noch nachgereicht.



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