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Stadtverwaltung verschickt derzeit die Wahlbenachrichtigungen

16 264 Bückeburger sind zur Stimmabgabe aufgefordert

Bückeburg (rc). In diesen Tagen werden die insgesamt 16 264 Bückeburger Wähler Post in ihren Briefkästen finden. Die Stadt hat mit dem Verschicken der Wahlbenachrichtigungen begonnen, mit denen die Wähler am 10. September bei der Kommunalwahl zum Gang an die Urnen aufgefordert werden. Wer am 10. September verhindert ist, persönlich in sein Wahllokal zu gehen, kann mit dieser Wahlbenachrichtigung die entsprechenden Briefwahlunterlagen beantragen.

veröffentlicht am 17.08.2006 um 00:00 Uhr

Bis zu vier Wahlzettel hat der Bückeburger Wähler auszufüllen: den für die Landratswahl, den für die Kreistagswahl, den für die Stadtratswahl und den für die Ortsräte. Während für den Landrat nur eine Stimme abgegeben werden kann, können für die anderen drei Wahlen bis zu drei Kreuze auf den Stimmzetteln gemacht werden - auf keinen Fall mehr, weniger ist möglich. Die drei Stimmen können einer Partei oder einem Kandidaten gegeben werden. Fachleute sprechen dann vom Kumulieren. Die drei Stimmen können aber auch quer durch die Parteien oder Wählervereinigungen und deren Kandidaten gestreut werden. Fachleute sprechen dann von Panaschieren. Angesicht der Stimmzettelflut sind in der Stadtverwaltung besondere Vorbereitungen notwendig, wie Ordnungsamtsleiter Heinz Niemeyer erklärte. In den 22 Wahllokalen der Stadt werden bis zu vier Urnen aufgestellt, in die jeder Wähler die entsprechenden Stimmzettel werfen kann. Da in der Kernstadt kein Ortsrat gewählt wird, stehen dort in den Wahllokalen nur drei Urnen. Damit auch das Auszählen der Stimmzettel entsprechend schnell über die Bühne geht, sind - im Gegensatz zu Bundes- oder Landtagswahl - extra große Wahlvorstände gebildet worden. Nach Schließen der Wahllokale werden sich bis zu zehn Bürger an das Sortieren und Auszählen der Stimmen machen. Kreistag und Landrat sollen parallel ausgezählt werden, danach folgen Stadtrat und Ortsräte. Schwierigkeiten, genügend Helfer zu rekrutieren, hat es nach Aussage Niemeyers nicht gegeben. "Wir mussten ein bisschen hinterher telefonieren. Aber jetzt haben wir genug Helfer". Da die Urnen bei den letzten Wahlen etwas gelitten haben, war allerdings eine Sonderbestellung notwendig: Die Stimmzettel werden in nagelneue Pappurnen geworfen werden können.

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