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13 technische Lehrgänge mit 254 Brandschützern durchgeführt

1500 aktive Feuerwehrleute für den Digitalfunk geschult

Hameln-Pyrmont. 254 Feuerwehrmänner und -frauen aus den 116 Ortswehren im Landkreis haben sich in diesem Jahr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Kirchohsen weitergebildet. Aber – es hätten noch mehr sein können. „Wir hatten 310 Lehrgangsplätze angeboten, von denen aber nur 81,9 Prozent belegt wurden. Somit sind rund 18 Prozent ungenutzt verfallen“, stellt Kreisausbildungsleiter Kay Leinemann in seiner Jahresbilanz fest. In weiteren 75 Veranstaltungen wurden zudem 1500 Brandschützer in der neuen Technik des Digitalfunks geschult.

veröffentlicht am 27.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

Dass 56 Lehrgangsplätze verfallen sind, ärgert den Kreisausbildungsleiter. Daher appelliert er an die Ortsbrandmeister, nur Feuerwehrleute zu den technischen Lehrgängen zu schicken, die dies vor dem Hintergrund einer immer stärker werdenden beruflichen Belastung auch zeitlich leisten können und die die nötige Motivation mitbringen. „Außerdem werden wir unser Lehrgangsangebot im nächsten Jahr begrenzen, damit die Lehrgänge auch voll besetzt stattfinden können. Sonst gibt es Probleme in der Durchführung“, erklärt Kay Leinemann. Besonders gefordert in diesem Jahr waren wieder die Kreisausbilder in Sachen „Sprechfunk“. Sie bildeten zusätzlich rund 1500 Feuerwehrmänner- und -frauen in 75 Veranstaltungen, die zumeist an einem Samstag in den acht Städten und Gemeinden stattfanden, als Endanwender für den neuen Digitalfunk aus. Der Kreisausbilder: „Damit ist diese Nachschulung abgeschlossen. Ab 2015 wird dann in den normalen Sprechfunker-Lehrgängen die Ausbildung in Sachen Digitalfunk laufen.“ Im Einzelnen wurden an der FTZ jeweils vier Atemschutzgeräteträger-Lehrgänge mit 48 Teilnehmern, vier Sprechfunker-Lehrgänge (83 Teilnehmer) und vier Maschinisten-Lehrgänge (80 Teilnehmer) durchgeführt. Je ein Lehrgang lief im Bereich „gefährliche Stoffe“ (13 Teilnehmer), „technische Hilfeleistung“ (18 Teilnehmer) und erstmals überhaupt im Landkreis ein weiterer Lehrgang „Absturzsicherung“ (13 Teilnehmer). Aber auch fünf sogenannte Workshops, zumeist Tagesveranstaltungen an einem Samstag, wurden durchgeführt im Bereich „Einsatz der Wärmebildkamera“ mit 33 Teilnehmern, „Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger“ mit 23 Teilnehmern und „Einsätze auf Bahnanlagen“ mit 15 Teilnehmern. „Seit Beginn der Ausbildung für Feuerwehraktive auf Landkreisebene im Jahr 1979 wurde damit an der FTZ 12 198 Brandschützern in 658 Lehrgängen das nötige Wissen für den Ernstfall vermittelt“, ergänzt Kay Leinemann. Die Grundlagen für die Feuerwehrausbildung wurden in den Städten und Gemeinden selbst vermittelt. „Hier gab es sieben Lehrgänge ,Truppmannausbildung, Teil 1‘ mit 96 Teilnehmern und acht Lehrgänge ,Truppmannausbildung, Teil 2‘ mit 70 Teilnehmern“, erwähnt der Kreisausbildungsleiter. Für die fachgerechte Ausbildung auf Landkreisebene, die in der Freizeit der Feuerwehrkräfte geschieht, stehen Kay Leinemann 37 Kreisausbilder zur Verfügung. Ihnen dankten für ihre zusätzliche Arbeit neben dem Dienst in ihren Ortswehren Harald Menzel, Amtsleiter für den Bereich Feuerwehr bei der Kreisverwaltung und Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke. „Die Ausbildung, die sie hier leisten, ist Grundlage für ein erfolgreiches und unfallfreies Arbeiten in den Ortswehren“, stellte Menzel fest. Kreisbrandmeister Wöbbecke konnte dann noch Antonio Rohde (Kirchohsen) für 25 Jahre Tätigkeit als Kreisausbilder ehren. Verabschiedet aus den Reihen der Ausbilder wurden Detlef Ber-tram (Börry) und Jörg Pyka (Reher). Neu ernannt als Kreisausbilder und zum Löschmeister befördert wurde Mike Hühnerbein (Kirchohsen). tis



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