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Bundesliga-Trainer der Dewezet: Dortmunds Neuzugang ein heißes Thema beim Wintertransfer

15 Millionen – ein Sahin ist kein Schnäppchen

veröffentlicht am 16.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Endspurt beim Wintertransfer. Noch drei Tage kollektives Grübeln beim Aufpeppen der Kader, dann ertönt der Abpfiff. Bis Freitag um 20.30 Uhr können die imaginären Millionen beim Bundesliga-Trainer der Dewezet noch in alle Richtungen fließen. Erst danach gilt: Rien ne va plus. Ob nun Schnäppchen oder Star, die 18 Vereine im deutschen Fußball-Oberhaus haben wie immer in der Winterpause ihr Personal nachgebessert und damit auch das Angebot beim Trainerspiel vergrößert. Also zugreifen, sollte die erwartete Verstärkung darunter sein.

Natürlich können die Teilnehmer auch noch ein wenig pokern und vielleicht auf den ganz großen Last-Minute-Kracher warten. Der wird bei Hannover 96 aber wohl nicht mehr kommen, denn mit den vier Neuen Johan Djourou, André Hoffmann, Franca und Pawel Wszolek sind die „Roten“ schon Transfermeister. Wer davon am Freitag beim Auftakt in Schalke tatsächlich aufläuft, wird sich zeigen.

Den Super-Coup landete aber zweifelsohne Meister Borussia Dortmund mit der Rückhol-Aktion von Nuri Sahin. Und damit wurde der Spielmacher auch schlagartig ein heißes Thema beim Wintertransfer. Wer sich noch an seine überragenden Leistungen vor dem Wechsel zu Real Madrid erinnert, für den ist der türkische Nationalspieler sicher eine Option.

Aber Achtung: Obwohl Sahin in Spanien und zuletzt auch in England beim FC Liverpool kaum gespielt hat, ist er mit seinem Marktwert von 15 Millionen alles andere als ein Schnäppchen. Das sind schon eher der Frankfurter Alexander Meier (Markwert 5 Mio.) und Bayer-Torjäger Stephan Kießling (7,5). Und wen wundert’s: Sie wurden am häufigsten gekauft. Hoch im Kurs steht auch Gonzalo Castro aus Leverkusen.



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