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Neustart am Studienseminar von 27 Pädagogen für Grund-, Haupt- und Realschulen

14 junge Lehrer ausgebildet

HAMELN. Ende Januar war es wieder soweit: Das Studienseminar für Grund-, Haupt- und Realschule am Hefehof hat sich feierlich von 14 jungen Lehrern und Lehrerinnen nach ihrer bestandenen Prüfung verabschiedet.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 10:10 Uhr

Nach bestandener Prüfung wurden die jungen Lehrer feierlich im Studienseminar verabschiedet. PR

Sie starten jetzt in das Berufsleben.

Nach fünf Jahren Studium und intensiven eineinhalb Jahren Vorbereitungsdienst verabschiedete Seminarrektorin Regina Brandes die jungen Leute nun mit herzlichen Worten in das „richtige Berufsleben“. Schon im Februar sind die Pädagogen als Klassenlehrer im Einsatz. Sie sind heiß umworben von den Schulen, denn Lehrer werden im ganzen Land gesucht. Pädagogikseminarleiterin Irmtraud Kamp erinnert in ihrer Rede mit einer bildreichen Geschichte daran, dass Lehrer immer auch „Schatzsucher“ seien in ihrem Beruf. Schließlich arbeiten sie mit Kindern und Jugendlichen, von denen ein jeder ganz besondere Talente und Fähigkeiten mit sich bringt, die entdeckt werden wollen. Dazu müsse der Lehrer selbst wiederum stark, gelassen und zuversichtlich sein.

Jetzt beginnen 27 weitere Pädagogikstudenten einen neuen Lebensabschnitt, den Vorbereitungsdienst. Sie unterrichten eineinhalb Jahre lang an Grund-, Haupt-, Real- oder Oberschulen in Hameln und Umgebung und werden im Studienseminar in ihren studierten Fächern und Pädagogik ausgebildet.

Bevor es für die „Neuen“ aber endlich losging, wurden sie traditionell in einer Einführungswoche mit den wichtigsten organisatorischen Informationen versorgt. Sie erhielten Tipps und Hinweise für die ersten Tage und Wochen in der Schule. Nachdem Seminarrektorin Regina Brandes die neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst willkommen geheißen und ihnen die Räume im Hefehof gezeigt hat, fand die feierliche Vereidigung statt – ein großer Moment für die künftigen Lehrer. Nachmittags erfuhren sie Wissenswertes rund um das Thema Inklusion in Niedersachsen. Bereits am nächsten Morgen fand Seminaralltag statt. Die „Neuen“ nahmen an den wöchentlichen Seminarsitzungen in den Fächern teil und lernten dort neben ihren Ausbildern Kollegen im Vorbereitungsdienst kennen, die schon ein halbes oder ein ganzes Jahr am Seminar sind. Nun standen für den Beginn Themen wie der 1. Schultag, Unterrichtsvorbereitung, Lehrersein, Respekt in der Schule und Reflexionsaspekte für den Unterricht auf dem Programm. Danach hatten die „Neuen“ Zeit, die Pädagogikseminarleiter kennenzulernen, die die einzelnen Programmpunkte moderierten. Den Unterricht an den Schulen haben sie nach den Zeugnisferien, pünktlich zum Beginn des zweiten Halbjahres, aufgenommen. Bis zu den Sommerferien 2020 werden sie in drei Ausbildungshalbjahren alles lernen, was man braucht, um ein guter Lehrer zu sein und am Lehrerberuf Freude zu haben.pr



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