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DLRG Hameln und Rinteln bildeten Jugendliche aus

12 Wasserretter ausgebildet

Rinteln/Hameln. In der DLRG Ortsgruppe Hameln e. V. haben 12 Mitglieder die Fachausbildung Wasserrettungsdienst mit Erfolg durchlaufen. Ausbilder Peter Breitkopf und sein Stellvertreter Malte Stock von der DLRG-Ortsgruppe Hameln e. V. freuen sich nach erfolgreich abgelegter Theorie- und Praxis-Prüfung über die neuen Wasserretter Robin Blum, Jonica Dithmar, Thomas Dithmar, Nils Morten Funke, Lukas Meyer und Julius Reiner sowie die sechs Teilnehmer der DLRG-Ortsgruppe Rinteln, zu denen auch der Rintelner DLRG-Ortsgruppenleiter Markus Martin zählt.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:21 Uhr

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Neun engagierte Mimen, darunter der 1. Vorsitzende Norbert Meyer sowie der Leiter der Ausbildung, Christoph Thiel, haben als erfahrene Darsteller auch die schauspielerisch noch völlig unbedarften Kinder Clemens und Hannah für das Training geschminkt. Sie simulierten einen Rollerunfall, der während der praktischen Prüfungen eingesetzt wurde. Damit gelang die realistische Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) der vereinseigenen Experten Jonica Dithmar und Moritz Willerich im Wasser und an Land bestens. Ziel war es, die Prüflinge vergessen zu lassen, dass es sich „nur um Übungen“ handelt.

Etliche Lerneinheiten im Hallenbad Einsiedlerbach sowie Theorieunterricht zur Prüfungsvorbereitung waren nach dem Curriculum der DLRG-Prüfungsordnung „Wasserrettung“ im Vorfeld zu durchlaufen. Damit wurden die Rettungsschwimmer auf die hohen Anforderungen beim Einsatz im Wasserrettungsdienst an der Küste oder in Binnengewässern vorbereitet. Nach der Basisausbildung mit dem Rettungsschwimmabzeichen in Silber oder Gold ist sie die eigentliche Ausbildung zum Rettungsschwimmer oder „Wasserretter“ und bildet die Basis für weitere Ausbildungen der DLRG. Um diese Fachausbildung in Hameln anbieten zu können, hatte Peter Breitkopf im letzten Jahr mehrere Wochenend-Seminare der DLRG Bundesebene, auf der Nordseeinsel Wangerooge, für die Ausbilderlizenz Wasserrettungsdienst absolviert.

„Wie neu“, staunten Norbert Meyer, Peter Breitkopf und Malte Stock als sie das DLRG- Einsatzfahrzeug aus der Kuhlmannstraße 6, am Firmensitz des Karosserie- und Lackierzentrums Kaspar, abholten. Mehr als 60 Arbeitsstunden hatte Lackierer Markus Freudenberg in den 20 Jahre alten Bulli investiert, wie Firmenchef Oliver Scholz erklärte. Das Fahrzeug wurde entrostet, geschweißt, gespachtelt, grundiert, lackiert und poliert. Darüber hinaus wurde natürlich auch wieder der rote DLRG-Farbstreifen auflackiert und die Schriftzüge aufgeklebt. Mit Präsentkorb, Blumen und einem Beitrag zur Kaffeekasse des Teams bedankten sie sich bei Oliver Scholz und Markus Freudenberg bei der Abholung. Schwimmtrainer Jörg Schäfer hatte den Kontakt zum Karosserie- und Lackierzentrum Kaspar hergestellt.

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  • Der 20 Jahre alte Bulli erhielt ein neues Outfit.

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