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1032 Beveraner sagen "Nein" zu Holzminden

Bevern (rei). Die Beveraner haben sich mit einer deutlichen Mehrheit gegen die Eingliederung in die Stadt Holzminden ausgesprochen. 54,7 Prozent der Wahlberechtigten stimmten am Sonntag bei einem Bürgerentscheid mit „Nein“. Aber auch die Bürgerinitiative „Pro Holzminden“ und ihre Sympathisanten gingen erhobenen Hauptes aus den Wahllokalen: Mit 45,3 Prozent Ja-Stimmen haben sie ein „achtbares Ergebnis“ erzielt, konstatierte BI-Sprecher Harald Stege.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 19:49 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

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Bevern (rei). Die Beveraner haben sich mit einer deutlichen Mehrheit gegen die Eingliederung in die Stadt Holzminden ausgesprochen. 54,7 Prozent der Wahlberechtigten stimmten am Sonntag bei einem Bürgerentscheid mit „Nein“. Aber auch die Bürgerinitiative „Pro Holzminden“ und ihre Sympathisanten gingen erhobenen Hauptes aus den Wahllokalen: Mit 45,3 Prozent Ja-Stimmen haben sie ein „achtbares Ergebnis“ erzielt, konstatierte BI-Sprecher Harald Stege.

3453 Bürger des Fleckens hätten sich gestern an dem Bürgerentscheid beteiligen können – 1.894 haben es tatsächlich getan. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 54,9 Prozent (neun Stimmzettel waren ungültig). Den Wahlhelfern in den beiden Wahllokalen in der Beveraner Schule war spätestens am Mittag klar: Bei diesem „Ansturm“ ging es nicht mehr „nur“ darum, ob die Pro-Holzminden-Fraktion die nötigen 864 Stimmen (25 Prozent der Wahlberechtigten) bekommen würde. Hier lautete die Frage vielmehr: Gibt es mehr Ja- oder mehr Nein-Stimmen?
 Besonders eindeutig fiel das Votum gegen Holzminden übrigens im Abstimmungsbezirk A aus - hierzu gehörten ausschließlich die Beveraner selbst. 423 Ja-Stimmen standen schließlich 551 Nein-Stimmen gegenüber. Zum Bezirk B gehörten auch die Ortsteile Lobach, Dölme, Reileifzen und Lütgenade: Hier sagten 430 Ja und 481 Nein. Insgesamt also wollten 1.032 Beveraner Bürger die Eingliederung in die Stadt Holzminden nicht.
Weitere Gespräche
angekündigt
Im Rathaus warteten Kommunalpolitiker aus Flecken und Samtgemeinde Bevern sowie aus der Stadt Holzminden gemeinsam mit interessierten Bürgern auf den Ausgang des Entscheids. Als gegen 16.40 Uhr die Zahlen auf der Leinwand erschienen, gab es allerdings weder Jubel noch Tränen.



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