weather-image
10°
Erstmals auch Geld für die Gefährdetenhilfe

1000-Euro-Pott teilen sich fünf Verbände

Eilsen (tw). Für das Haushaltsjahr 2008 hat die Samtgemeinde 1000 Euro im "Pott", die sie an diejenigen Verbände geben will, die das Geld am nötigsten brauchen. Wer wie viel bekommen soll - das hat die Politiker im Finanzausschuss unter dem Interims-Vorsitz von Heinz Grabbe (SPD) indes kontroverser beschäftigt als der Eilser Haushalt, der bereits vorab mit den Fraktionen, aber auch den Bürgermeisternder Mitgliedsgemeinden einvernehmlich festgezurrt worden war (wir berichteten).

veröffentlicht am 29.02.2008 um 00:00 Uhr

Um das Ergebnis gleich vorwegzunehmen: Das Geld wird gleichberechtigt verteilt. Jeweils 200 Euro erhalten demnach das Frauenzentrum Stadthagen, der Kinderschutzbund Schaumburg, die Gefährdetenhilfe Bad Eilsen, der AWO Kreisverband Schaumburg und der Heimat- und Kulturverein Eilsen e. V. Die beiden Eilser Einrichtungen kamen auf Anregung von Hartmut Krause durch die CDU-Fraktion mit auf die Zuschussliste. Mit diesem Verteilungsschlüssel setzten sich die Christdemokraten im Finanzausschuss gegen die SPD durch, der eine andere Gewichtung vorschwebte. Denn: Jürgen Schmökel hatte zuvor beantragt, den AWO Kreisverband mit 300 Euro, das Frauenzentrum, den Kinderschutzbund und die Gefährdetenhilfe mit je 200 Euro und den Heimatverein mit 100 Euro zu bedenken. Begründung für Letzteres: Der von Friedrich Winkelhake repräsentierte Zusammenschluss erhalte - zweckgebunden - bereits von der Schaumburger Landschaft 1000 Euro; außerdem gebe es für das Grabpflege-Projekt des Vereins auch vom Kur- und Verkehrsverein eine Zuwendung. Krause wollte die Qualität der Arbeit, welche die Vereine und Verbände leisten, nicht gewichten und keinen bevorzugen. Eine Auffassung, mit der sich die Mehrheitsfraktion am Ende durchsetzte. Zur Erinnerung: An den AWO Kreisverband zahlte die Samtgemeinde in den Jahren 2005 und 2006 jeweils 300 Euro Zuschuss, an den Kinderschutzbund jeweils 200 Euro Zuschuss. 2007 erhielten der AWO-Kreisverband, der Kinderschutzbund und das Frauenzentrum jeweils 300 Euro. Die Gefährdetenhilfe, obwohl in der Samtgemeinde ansässig, war bislang immer leer ausgegangen ...



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt