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Brigitte Naber tritt ihre Stelle als Rektorin der Rodenberger Stadtschule an

1000 Ideen für ihre neue Schule

Rodenberg (bab). Mit Blumen und Kuchen hat das Lehrerkollegium der Stadtschule die neue Rektorin Brigitte Naber empfangen. "Es war ein ganz herzlicher Empfang", findet die 46-jährige Hannoveranerin, die seit dem 1. Februar Chefin an der Haupt- und Realschule ist. Ihren neuen Arbeitsplatz nahm sie in den zwei Tagen der Zeugnisferien zum ersten Mal genauer unter die Lupe. "Ich habe erst einmal die Atmosphäre der Schule geschnuppert", sagt Naber.

veröffentlicht am 10.02.2007 um 00:00 Uhr

Brigitte Naber freut sichüber den herzlichen Empfang an ihrem ne

Für die Rektorin zählt aber auch das Umfeld, in das die Schule eingebettet ist. Da sie im Vorfeld bei ihren Besuchen in der Deisterstadt mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begrüßt worden war, sei ihr die Entscheidung, nach Rodenberg zu kommen, leicht gefallen. "Und die Landschaft sahwunderschön aus", meint Naber, die selbst auf dem Land in der Nähe von Wolfenbüttel aufgewachsen ist. Mit der Einbettung ins Umfeld ist aber nicht nur die Landschaft gemeint. Naber versteht Schule als integrierten Teil des gesamten gesellschaftlichen Zusammenlebens. "Schule ist mehr als Dienst. Ich möchte, dass sie Teil der Gemeinde ist", formuliert es die Lehrerin für Biologie, Deutsch und Religion. Die Arbeit als Rektorin der Stadtschule hat Naber wegen des Aufgabenfeldes und der Kombination der Schulzweige gereizt. Doch auch die Ausrichtung der Schule und die Projekte haben sieüberzeugt. Naber nennt insbesondere die Berufsvorbereitung, die Förderkonzepte und das soziale Engagement. "Ich habe das Gefühl, dass hier schülerorientiert gearbeitet wird", ist ihr Eindruck. Schüler könnten an der Stadtschule Nischen für sich finden und in den unterschiedlichsten Bereichen Verantwortungübernehmen. Aus pädagogischer Sicht ist Naber wichtig, "den Schülern Erfolgserlebnisse zu vermitteln". Das kann für sie vor allem in einem Klima geschehen, in dem "wir Freude am Lernen und am Lehren haben". Nach 24 Jahren Berufserfahrung ist Naber auch mit problematischen Fällen vertraut. Um die Schüler entsprechend zu begleiten, sei ihr eine kooperative Arbeit mit dem Kollegium sowie den Grundschulen und die Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Für ihre neue Tätigkeit habe sie "1000 Ideen und Gedanken im Kopf". Zur Person

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