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Benefiz-Party des DRK ein großer Erfolg / Jeder Cent ein Gewinn gegen Armut

1000 Gäste gaben Gas für Kinder

Hameln (fn). „Ich geb‘ Gas, ich will Spaß!“ Top-Act Markus gab auf der DRK-Benefiz-Party in der Hamelner Rattenfängerhalle wirklich alles und sorgte dafür, dass es den über 1000 Gästen, von denen die meisten DRK-Mitglieder oder Mitarbeiter waren, getreu dem Veranstaltungsmotto „… dann geht’s uns gut“ an diesem Abend auch gut ging. Mit seiner Aktion will der DRK-Kreisverband sich langfristig für die Bekämpfung der Kinderarmut in der heimischen Region einsetzen.

veröffentlicht am 18.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 19.04.2010 um 12:38 Uhr

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Von Frank Neitz

Hameln. „Ich geb‘ Gas, ich will Spaß!“ Top-Act Markus gab auf der DRK-Benefiz-Party in der Hamelner Rattenfängerhalle wirklich alles und sorgte dafür, dass es den über 1000 Gästen, von denen die meisten DRK-Mitglieder oder Mitarbeiter waren, getreu dem Veranstaltungsmotto „… dann geht’s uns gut“ an diesem Abend auch gut ging. Mit seiner Aktion will der DRK-Kreisverband sich langfristig für die Bekämpfung der Kinderarmut in der heimischen Region einsetzen. „Es gibt Kinder die nicht wissen, dass Kartoffelbrei aus Kartoffeln hergestellt wird und meinen, dass eine Nussnougatcreme zu den Grundnahrungsmitteln gehört“, so Gerda Schmalkuche vom Organisationsteam zu ihren täglichen Erfahrungen. „Wir wollen die Kinder früh an gesundes Essen heranführen, im ersten Schritt in den Kindertagesstätten“, gab Schmalkuche einen Ausblick auf das, was mit dem Erlös gemacht wird.

Auch in der Rattenfängerhalle brauchte es einige Zeit, bis die Besucher warm richtig wurden. Doch spätestens, als Peter Hubert den Flieger aufforderte, die Sonne zu grüßen“, gab es kein Halten mehr. Jetzt kamen die Tanzbeine zum Einsatz, und bei „Ein Freund, ein guter Freund“ zogen die ersten Polonaisen durch die Menge. Doch nicht nur der ehemalige UKW-Sänger stellte sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache: Die in Hameln aufgewachsene Musicalsängerin Romina Langenhan sang im Duett mit Markus „Kleine Taschenlampe, brenn“, „Prime Time“ interpretierten legendäre Rockklassiker, „Planet-Emily“ hatten ihr Heimspiel, und Schlagersternchen Claudia Cyrill zeigte nicht nur Stehvermögen auf „Extrem-Highheels“. Auch Lars Andersen – er trat nicht nur als Moderator in Aktion – stellte sich mit seinen „Friends“ in den Dienst der guten Sache.

Von einer besonderen Berührung mit dem Motto konnte Martin Scholz, ehemaliges Mitglied der Boyband „Touche“, erzählen. Als Moderator von „Bravo-TV-Extra“ war er vor Jahren an einer Reportage über jugendliche Obdachlose beteiligt. „Mit denen haben wir Workshops gemacht, damit sie was zu tun hatten und haben versucht ihnen eine Lehrstelle zu besorgen“, berichtete Scholz.

„Planet-Emily“ rockte die Rattenfänger-Halle.  Fotos
  • „Planet-Emily“ rockte die Rattenfänger-Halle. Fotos: fn

Auch wenn der Bereitschaftszug Bad Münder mit Verpflegungen vertraut ist, diese Veranstaltung verlangte Bernd Schöbel und seinem Team doch einiges ab: „2000 Bratwürste, 800 Steaks, 100 Kilo Pommes, 400 Portionen Geschnetzeltes sowie 100 gefüllte Paprika und 360 Hot-Dogs haben wir vorbereitet“, so der für das Catering Verantwortliche. Ein schlechtes Gewissen beim guten Essen mit Hinblick auf das Aktions-Motto brauchte kein Besucher zu haben, schließlich wandern alle Erlöse in den Dienst der guten Sache. Alle gaben gern. So wie Vera Brachlow. „Wir wollten mal wieder was zusammen machen und unterstützen das Vorhaben mit unseren Eintrittsgeldern“, so die Tünderanerin. Das tat auch Vera Keller aus Bad Pyrmont. „Ich bin hier hergekommen, um was Gutes zu tun. Und das Programm war wirklich schön. Markus war klasse und Peter Hubert auch“, schildert das DRK-Mitglied seine Eindrücke. An eine Wiederholung denken auch Pressesprecherin Inga Symann sowie der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Andreas Besser, nachdem die Anspannung von ihnen abgefallen war und sie sich beim letzten Show-Act der Band „GBC“ unters Volk mischen konnten: „1400 Karten konnten wir verkaufen. Cocktails mussten wir heute zweimal nachkaufen, so gut liefen die. Durch unsere Sponsoren waren die Fixkosten gedeckt. Jeder Cent ist ein Gewinn für unser Vorhaben.“ Besser lobte zudem die Künstler: „Jeder hat gute Mucke gemacht, ich bin stolz, sie hiergehabt zu haben.“ Das DRK kann zudem stolz auf seine große Familie sein. Ohne die vielen Helfer und Besucher aus den eigenen Reihen wäre der Erfolg geringer.

Hatten mächtig Spaß: Madlen Kempe, Vera Keller, Thomas Schwedt, Cornelia Böhle und Dieter Gutowski (v.li.).

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