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Bürgerstiftung erhält bundesweites Lob

1000 Euro Preisgeld für einen Top-Jahresbericht

Landkreis (ssr). 14 schmucke Seiten ist er lang - der erste Jahresbericht der Bürgerstiftung Schaumburg. Und er hat Karriere gemacht. Einen Preis von 1000 Euro hat das Druckwerk bei einem Wettbewerb der bundesweiten "Initiative Bürgerstiftungen" für einen Platz unter den besten zehn Schriftstücken eingestrichen. Eingereicht worden waren rund 150 Jahresberichte. Auf dem Deutschen Stiftertag in Lübeck konnte Wilfried Bartels vom Vorstand der Bürgerstiftung Schaumburg die Anerkennung entgegen nehmen.

veröffentlicht am 09.06.2007 um 00:00 Uhr

Der interne Wettbewerb ist nach Auskunft von Hermann Stoevesandt, Vorsitzender der hiesigen Bürgerstiftung, kein Selbstzweck. Vielmehr gehe es um gute Transparenz und Lesbarkeit und um das Erzielen einer möglichst großen Öffentlichkeit. "Dieser soll möglichst optimal nachvollziehbar gezeigt werden, was mit dem Stiftungsgeld passiert; und es soll wirkungsvoll Werbung für die Stiftungsidee gemacht werden." Das in hervorragender Weise zu leisten, sei dem von Vorstandsmitglied Rudolf Krewer erstellten Stiftungsbericht für die Jahre 2005/06 bescheinigt worden: "Der Bericht sei von hanseatischer Zurückhaltung geprägt, hieß es", berichtete Bartels von der Verleihung. Die Bürgerstiftung Schaumburg besteht sei November 2004. Gestartet worden war mit einem Stiftungskapital von 220 000 Euro. Inzwischen beträgt der Kapitalstock 272 000 Euro. Ausgegeben werden können nur die Zinserträge sowie zusätzlich eingeworbene Spenden. Im Jahr 2006 waren das zusammen rund 35 000 Euro. Das Geld wird vor allem in Projekte der Bildungsarbeit gesteckt. Das Preisgeld wird zur weiteren Professionalisierung derÖffentlichkeitsarbeit und der Jahresberichte verwendet.



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