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Viel Handarbeit / Schwerpunkte im Gewerbegebiet und in Bernsen

100 Tonnen Splitt für Gemeindestraßen

Auetal (la). Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Auetal haben gestern im Gewerbegebiet in Rehren mit umfangreichen Splittarbeiten begonnen. Ab morgen wird die Splittkolonne, bestehend aus vier Bauhofmitarbeitern, die Gemeindestraßen in Bernsen in Schuss bringen. Weitere Orte folgen in den nächsten Wochen.

veröffentlicht am 10.06.2008 um 00:00 Uhr

"Wir bessern die Löcher und Risse in den Straßen aus, die durch Wasser, Frost und schwere Fahrzeuge entstanden sind", erläutert Bauhofleiter Manfred Spenner. 2004 habe die Gemeinde mit diesen Ausbesserungsarbeiten begonnen und bis Ende 2005 etliche Straßen instand gesetzt. "2006 und 2007 wurden durch die Sparmaßnahmen nur wenige Straßen ausgebessert, aber in diesem Jahr wollen wir einiges nachholen", verspricht Spenner. Etwa vier Wochen lang wird die Splittkolonne im Auetal unterwegs sein und dabei etwa 100 Tonnen Splitt und 100 Fässer U 60 K auf die Straßen aufbringen. U 60 K ist eine unstabile, kationische Bitumenemuslion. Die Emulsion bindet auf feuchtem wie auch trockenem Gesteinäußerst schnell ab und wird kalt verarbeitet. "Wir haben an der Kehrmaschine eine Pumpe angebracht. Über einen Schlauch mit Düse wird die Emulsion auf die Straßen gespritzt", erläutert Spenner. Der Kehrmaschine folgt dann der Radlader der Gemeinde, der mit Splitt gefüllt ist. Mit Schaufeln -also von Hand - muss der Splitt auf den Straßen verteilt und anschließend eingefegt werden. "Das ist jede Menge Arbeit, aber die Straßen erhalten so eine Stabilität, die etwa drei Jahre anhält", so Spenner. So könnten aufwendige, große Sanierungen verhindert und unterm Strich Geld gespart werden. In Bernsen sind die Straßenschäden so groß, dass zunächst Heißbitumen aufgetragen werden muss, um den Untergrund zu begradigen. "Etwa zehn bis 15 Zentimeter dieser Unterschicht werden wir, ebenfalls von Hand, aufbauen", erklärt Spenner. Danach werde auch dort U 60 K und Splitt verteilt.

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