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Vielseitige Sonderausstellung zum Jubiläum in der Eulenburg / Auch Arbeitsgruppen vertreten

100 Jahre Museum - 100 Jahre Heimatbund

Rinteln (ur). Zur Eröffnung der Sonderausstellung zum 100-jährigen Bestehen von Museum und Heimatbund hob der neu gewählte Vorsitzende Dr. Reinhard Kniewske das Jubiläum hervor als Chance, "ein Stück Zeitgeschichte zu reflektieren, das Basis für eine neue und aktuelle Standortbestimmung sein kann und sein sollte".

veröffentlicht am 13.05.2008 um 00:00 Uhr

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Deshalb sei es eine positive Bereicherung, dass im Rahmen der Sonderschau zur Geschichte desüberwiegend von ehrenamtlichem Engagement getragenen Vereins auch die einzelnen Arbeitsgemeinschaften in den oberen Räumen der Eulenburg die Gelegenheit bekommen und genutzt haben, sich und ihre unterschiedlichen Tätigkeitsfelder im Heimatbund umfassend darzustellen. Sein Dank an die Ausstellungsmacher: "Es war ein hartes Stück Arbeit, in so kurzer Zeit diese Ausstellung lebendig werden zu lassen." Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz wollte sich eine ausführliche Würdigung des Vereins für den Festakt im kommenden Monat vorbehalten, verwies aber doch lobend auf das Engagement, das von technischer und inhaltlicher Vorbereitung bis hin zur Gestaltung des Buffets zur Eröffnung in diese Ausstellung eingegangen war. Museumsleiter Dr. Stefan Meyer stellte heraus, dass die Entwicklung des Museums und des Heimatbundes stets miteinander verzahnt waren. Die Kontinuität der Arbeit kommt auch darin zum Ausdruck, dass die Rintelner und ihre Gäste ihr Museum heute wieder an dem Standort besuchen können, "an dem einst alles anfing". Weitere "Statio- nen" waren das heute von vielen Einheimischen heute noch sogenannte "Alte Museum" am Kirchplatz. Der Neuanfang nach dem Krieg wurde vom Heimatbund zunächst am Münchhausenhof gewagt; über ein Intermezzo in der Brennerstraße kehrte der Verein mit seinem Museum 1982 wieder an den Standort Eulenburg zurück. Meyer gab einenÜberblick über die unterschiedlichen Schriften und Veranstaltungsreihen, die der Heimatbund im Laufe seiner Existenz hervorgebracht hat und machte deutlich, was da im Laufe der Jahrzehnte Vorbildliches für Geschichtsverständnis und Landeskunde unter Federführung des Vereins geleistet wurde. ImMuseumsbereich galt die Arbeit nicht nur dem Sammeln und Bewahren, Dokumentieren und Vermitteln, sondern auch der historischen Forschung, wobei der Heimatbund auf eine Bibliothek von über 6000 Bänden zurückgreifen könne: "Wobei wir sicher in Zukunft bestrebt sind, die Publikationstätigkeit wieder auszuweiten, nachdem das Museum inzwischen sein Profil entwickelt hat und dies auch von Besuchern zunehmend erkannt wurde." Anschließend machte Meyer noch auf einige Besonderheiten der aktuellen Ausstellung aufmerksam - und leitete damit zur Eröffnung des Buffets über, das eine gute Grundlage für weitere Gespräche bot.



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