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100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel ist eine starke Gemeinschaft. Nicht nur die Tatsache, dass sie heute 299 Mitglieder zählt, ist mehr als beachtenswert. Auch die Einsatzbereitschaft der Brandschützer aus dem Hummedorf ist groß. Einige von ihnen wurden unter anderem sogar zu Katastropheneinsätzen im Bereich Hildesheim und an der Elbe eingesetzt. Die 100-jährige Geschichte der Ortswehr zeigt deutlich: Auf diese Mannschaft ist Verlass!

veröffentlicht am 10.06.2009 um 11:11 Uhr

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Diese Verlässlichkeit in kleinen wie in großen Einsätzen, dieser Zusammenhalt in der Truppe und diese Sicherheit, die den Groß Berkelern Tag für Tag gewährleistet wird, machen die Ortswehr Groß Berkel zu einer besonderen Gemeinschaft. Das Jubiläum wird denn auch groß gefeiert, und zwar am kommenden Samstag, 13., und Sonntag, 14. Juni, in der Scheune und auf dem Hof von Friedel-Curt Redeker.

Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen kann wahrhaft stolz sein auf „seine“ Brandschützer: 40 Aktive, 18 in der Jugendfeuerwehr, 12 Brandschützer in der Altersabteilung und weit über 200 fördernde Mitglieder – so groß der Zusammenhalt ist, so weitreichend ist die Geschichte der Ortswehr. Sie beginnt am 12. Februar des Jahres 1909. 63 Bürgerinnen und Bürger gründen zu jenem Zeitpunkt den Freiwilligen Feuerwehr-Verein Groß Berkel. Der erste Vorsitzende heißt Wilhelm Brockmann, sein Stellvertreter Wilhelm Redeker.

Ach, Preise sind das gewesen… Zu einem Stückpreis von 21 Mark werden zunächst 51 Uniformen bestellt. Dazu kommen zwei Handdruckspritzen. So gesehen ist man erstmal gerüstet für die Zukunft. 20 Jahre nach der Gründung wird das Spritzenhaus gebaut, sechs weitere Jahre später (1936) wird eine moderne Tragkraftspritze angeschafft. Ein eigenes Kraftfahrzeug der Marke Horch wird erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Dienst gestellt.

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So entwickelt sich die Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel kontinuierlich. Das ist auch notwendig, denn an Einsätzen wird es nicht mangeln. Autounfälle, Großbrände, Hochwassereinsätze und selbst die berühmte Katze, die nicht mehr vom Baum will – die Brandschützer aus Groß Berkel helfen, wo sie können. Sogar zu den schlimmen Heidebränden werden sie im Jahre 1975 beordert; im Raum Eschede ist ihr Knowhow gefragt.

Weil es am Brandschutznachwuchs nicht mangeln soll, wird schließlich am 23. April 1981 eine Jugendfeuerwehr-Abteilung aus der Taufe gehoben. Bis heute hat sich die Ausbildung und die sinnvolle Freizeitausgestaltung der jungen Brandschützer als besonders gut erwiesen.

Es gibt also viele gute Gründe, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Wer sich der Truppe verbunden fühlt, sollte einfach mitfeiern. Auf Redekers Hof und in Redekers Scheune ist Platz genug für viele Gratulanten.

Programm: Samstag, 13. Juni

- ab 14 Uhr Fest mit Fahrzeugschau, Kuchenbuffet und Kinderspielen

- ab 18 Uhr Kommers

- ab 19.30 Uhr Katervesper und Festveranstaltung

Sonntag, 14. Juni - ab 13 Uhr Empfang der Wehren und Vereine

- ab 14 Uhr Festumzug durch Groß Berkel

- ab 15 Uhr Ausklang mit Kinderspielen und Kuchenbuffet



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