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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Tischtennis-Herren des Post SV Bad Pyrmont steigen in die Landesliga auf

Triumph mit Polen-Power

BAD PYRMONT. Da ging die Post ab! Sie zeigten sich als wahre Künstler mit dem Zelluloidball, denn den Aufstieg in die Landesliga machten die Tischtennis-Herren des Post-SV Bad Pyrmont in beeindruckender Art und Weise perfekt.

veröffentlicht am 17.11.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 22.11.2016 um 16:05 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Der Triumph der international besetzten Pyrmonter Auswahl am grünen (oder blauen) Tisch gelang ohne Niederlage mit 34:2 Punkten. Am Meisterthron konnte keiner der Konkurrenten rütteln.

Allein die drei Spitzenplätze sind topbesetzt. Horst Brix, nicht nur der siebte Mann im Team, sondern vor allem der Macher im Hintergrund, hatte vor Beginn und während der Saison 2015/16 mal wieder seine guten Beziehungen nach Polen spielen lassen. Nach Tomasz Golian, der schon seit einigen Jahren das Post-Trikot trägt, holte der Zimmermeister mit Marcin Kubiak zum Saisonstart einen echten Kracher nach Bad Pyrmont. Und der brachte mit Vater Andrzej gleich noch einen akribischen Trainer mit. Gemeinsam mit Athanasios Karathanassis, der vom VfL Hameln an die Emmer gewechselt war, präsentierten die Postler erstmals eine internationale Auswahl. In der neben Steffen Münchgesang die Brüder Reinhard und Horst Brix die deutschen Farben hochhalten.

„Doch vom Profitum sind wir weit entfernt“, lacht Münchgesang, wenn man ihn auf die illustre Besetzung anspricht. „Bei uns steht der Teamgeist im Vordergrund.“ Und drei oder vier Trainingseinheiten in der Woche kennt auch niemand. „Wir gehen ein- oder zweimal pro Woche an die Tische. Und da darf auch schon mal ein Bierchen getrunken werden“, klärt der Kapitän auf. Teamspirit zeichnet die Truppe aus, für die Horst Brix in der Winterpause des Aufstiegsjahrs mit Robert Nadrowski eine dritte polnische Verstärkung ins Boot holten. Spätestens da hatten die Pyrmonter bei der Konkurrenz auch die letzten Hoffnungen platzen lassen. Die Rückserie wurde in der Bezirksoberliga zum Triumphzug. Der erste Landesliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte war zwei Spieltage vor Saisonende in trockenen Tüchern. Und trotz eines schwachen Starts mit 3:7 Punkten spricht vom direkten Wiederabstieg an der Bahnhofstraße niemand. Schließlich war Horst, der umtriebige Zimmermeister, schon wieder auf Tour. Und hat für die Rückrunde eine weitere Verstärkung aus Polen an der Angel: „Einen Mann, der dort in der zweiten Liga gespielt hat.“

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