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BMX-Akrobat Frank Wolf will Sportgala-Publikum begeistern

Sagenhafte BMX-Tricks bei der Sportgala

HAMELN. Spektakuläre Sprünge, wahnwitzige Drehungen und viel Körperbeherrschung: Mit seinen BMX-Shows bringt Frank Wolf das Publikum zum Staunen. Am 11. Februar will er auch die Sportgala-Gäste begeistern.

veröffentlicht am 03.02.2017 um 16:01 Uhr
aktualisiert am 09.02.2017 um 19:32 Uhr

Michael Zimmermann

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„Ich zeige dem Publikum, dass ein Fahrrad nicht ausschließlich zum Geradeausfahren geschaffen ist, sondern durchaus auch mal für Gleichgewichtsspiele während einer Kurvenfahrt herhalten darf“, sagt der 43-Jährige.

Sein Auftritt in der Rattenfängerhalle wird ihn zum ersten Mal nach Hameln führen: „Soweit ich mich erinnern kann, kenne ich Hameln bislang nur Dank der Zugdurchsagen, bin wohl schön öfters dran vorbeigefahren“, gibt er zu. Er hoffe aber sehr, vor Ort die Geschichte vom Rattenfänger aus erster Hand zu hören.

Sein erstes BMX-Rad bekam Frank Wolf 1987 zum Geburtstag geschenkt, auf dem Höhepunkt der BMX-Bewegung. Fast jeder Junge habe den Traum gehabt, wie die BMX-Freunde aus „E.T.“ mit dem Rad durch die Lüfte zu schweben, erinnert sich Wolf. „Damals haben wir uns dann improvisierte Rampen gebaut, um mit 30 bis 40 km/h wenigstens einen kleinen Moment abheben zu können.“ Schnell wurden die Rampen länger und höher. Und trotz einiger Stürze und kaputter Räder sei der Ehrgeiz zu neuen Höchstleistungen weiter gewachsen.

Die Zirkusshow „Menschen, Tiere, Sensationen“ diente schließlich 1995 als Sprungbrett von der Straße auf die professionelle Showbühne. Seitdem ist er mit seinem ein Meter hohen, 1,45 Meter langen und 12,5 Kilogram schweren Rad europaweit in TV-Sendungen und auf Varietébühnen zu Hause. Die müssen noch nicht einmal besonders groß sein. Er komme mit einer Mindestfläche von vier mal fünf Metern aus, erklärt Wolf. Ab und zu seien die Bühnen noch kleiner, „dann heißt es improvisieren, Zuschauergänge einbinden und sich nichts anmerken lassen.“ BMX-Räder seien für Akrobatik-Shows optimal, sagt der Berliner: Klein und wendig, ideal für kleine Kurven und Drehungen. „Zudem ist der Antrieb sehr direkt, das ermöglicht eine rasche Kraftumsetzung.“

Auftritt bei der URBANATIX Show in Bochum

Anfangs trainierte Wolf bis zu zwölf Stunden am Tag, heute hält er sich mit Kraftsport und Jogging fit. „Neue Tricks studiere ich nicht mehr ein.“ Der einzige Wettbewerb für ihn sei heute nur noch der, „den Applaus-Pegel während der Show auf ein Maximum zu steigern.“ Am besten kämen dabei die Elemente mit Sprüngen und schnellen Drehungen an, sagt er. „Schwierige Gleichgewichtsfahrten hingegen kann das Publikum kaum erkennen, dementsprechendbleibt da der Applaus aus.“

Trotz mehr als 20 Jahren Bühnenerfahrung beeindrucke ihn jeder Auftritt aufs Neue: „Mit den Jahren erlebt man all diese schönen Momente auf der Bühne und die Publikumsreaktionen bewusster.“ Darum denkt er auch noch lange nicht ans Karriereende: „Ein ehrlicher Künstler spürt, wenn es Zeit ist sich von der Showbühne zu verabschieden. Dieses Gefühl wird sicherlich einmal kommen. Bis dahin freue ich mich weiter, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben.“

Für die Sportgala am Samstag, 11. Februar sind noch Restkarten im Ticketshop der Dewezet an der Osterstraße erhältlich. Tribünenkarten kosten 20 Euro und Mitternachtskarten (Einlass ab 23 Uhr) gibt es für 15 Euro.



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