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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Handballer der TSG Emmerthal machen Verbandsliga-Aufstieg perfekt

Mission erfüllt

WESERBERGLAND. Sie holten sich den Meistertitel in der Landesliga und machten damit auch den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt: die Handballer der TSG Emmerthal zählen zu den zehn Teams, die als Mannschaft des Jahres nominiert wurden.

veröffentlicht am 29.11.2017 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 29.12.2017 um 18:12 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

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Die Mission ist erfüllt! Jubel, Trubel, Meisterschaft hieß es bei den Handballern der TSG Emmerthal. Die Mannschaft um die beiden torgefährlichen „Turbos“ Jan Owczarski und Tobias Brackhahn hatte den angepeilten Aufstieg in die Verbandsliga schon früh in Sack und Tüten gepackt. In glänzender Manier, denn am Ende der Saison 2016/17 sah die Konkurrenz, angeführt vom Vizemeister Himmelsthür, die Schlusslichter des Emmerthaler Meister-Express nur noch aus weiter Entfernung. Vor allem, weil die Sporthalle Kirchohsen von Beginn an zu einer wahren Machtzentrale wurde.

„Da haben wir nicht einen Punkt liegenlassen“, freut sich Trainer Christian Raddatz heute noch. „Damit wurde auch der Grundstein zum Erfolg gelegt.“ So gab es auch bei den Kritikern nichts zu meckern. Im Gegenteil: Die Handball-Fans kamen aus dem Jubelmodus kaum heraus. Sie hatten das Team schnell ins Herz geschlossen. Ein Truppe, in dem auch die Mischung stimmte. Da spielten die Routiniers wie Torhüter Andrew Treuthardt, Florian Backhaus oder Ernestas Vaicys mit den Youngstern wie aus einem Guss. So entwickelten sich die „jungen Wilden“, allen voran Yannik Gerber und Lukas Huchthausen, schnell zu festen Größen und nicht etwa zu Kofferträgern im Meisterteam.

Ausgerechnet am 1. April drohte der TSG-Express nach einer Niederlage bei der HSG Herrenhausen/Stöcken (23:27) noch einmal ins Stocken zu geraten. Aber kein Problem, der Coach brachte ihn nach dem unnötigen April-Scherz zügig wieder auf die Schienen des Erfolges zurück. Da zeigte Meistermacher Christian Raddatz in der wichtigsten Phase der Saison auch als „Anheizer“ beste Qualitäten. Er legte in Sachen Motivation schnell noch einmal die nötige Schippe nach. Und schon standen der TSG-Kessel und vor allem seine Spieler schnell wieder richtig unter Dampf. So knallten bereits nach dem drittletzten Spieltag die Korken – der Aufstieg und die Landesliga-Meisterschaft waren perfekt. Da zeigte die Mannschaft im Dorfgemeinschaftshaus auch, dass sie nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch beim Feiern jede Menge Stehvermögen hat.



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