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Top-Angreiferin schießt Inter mit 45 Treffern fast im Alleingang aus der Bezirksliga in die Frauen-Landesliga

Jennifer Reinhold – die Tor-Königin von Holzhausen

veröffentlicht am 31.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:41 Uhr

Roland Giehr

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Sportredakteur zur Autorenseite

Gestatten, Reinhold! Jennifer Reinhold. Die Frau mit der Lizenz zum Toreschießen. Sie trifft wie am Fließband. Also eigentlich immer, es sei denn, sie ist verletzt oder im Urlaub. Schon als 19-Jährige schnupperte sie für eine Saison Bundesligaluft bei Heike Rheine, stürmte zuvor auch schon für den SV Hastenbeck in der Regionalliga und den FC Donop in Westfalen – doch so wertvoll wie für Inter Holzhausen war die Angreiferin in ihrer Fußball-Karriere wohl noch nie. An der Pyrmonter Bahnhofstraße dreht sich alles um sie. Nur mit Jennifer Reinhold läuft es hier richtig rund, ohne die Tor-Königin geht dagegen rein gar nichts beim Landesliga-Aufsteiger.

Pech für Inter, dass die „personifizierte Lebensversicherung“ nach einem Kreuzbandriss immer noch außer Gefecht ist. Zwar arbeitet das Sturm-Ass schon fleißig am Comeback, wann das sein wird, ist aber ungewiss.

„In meinem Knie war so ziemlich alles kaputt“, erinnert sich Jennifer Reinhold nur ungern an die bitteren Momente von Hemmingen. Am 20. Mai war das. Seitdem hat sie nicht mehr gespielt. Die Bilanz ohne die Protagonistin ist mager. Null Punkte und erst vier Treffer in zwölf Spielen. Eine Quote, die der Albtraum aller Abwehrreihen für gewöhnlich schon nach einem Spiel erreicht hat. So wie im Vorjahr, als die schussgewaltige 25-Jährige die „Interinas“ fast im Alleingang aus der Bezirksliga in die 5. Liga ballerte. Gleich 45 Mal klingelte es im Kasten der Konkurrenz. Zuvor in der Kreisliga hatte „Jenny“ bereits 70 Buden in einer Saison gemacht. Und wäre sie gesund, auch in der Landesliga hätte es schon richtig gerappelt. Bis zum Saisonende bleibt sie Inter treu, danach scheint alles offen: „Ich möchte noch mal höher spielen.“



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