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Die Damenmannschaft von SVH-Coach Hans-Jürgen Bock krönt die Volleyball-Saison mit dem Landesliga-Aufstieg

„Hurra, wir sind dabei“: Hastenbeck am Ziel der Träume

veröffentlicht am 04.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:41 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Das Wir-Gefühl macht Hastenbecks Volleyballerinnen so stark. Davon ist Hans-Jürgen Bock überzeugt. Und genau das macht den sympathischen Trainer auch so stolz. Der Erfolg ist für ihn keine Selbstverständlichkeit. Deshalb genießt Bock ihn umso mehr, denn für ihn als Trainer wurde ein Traum war. Mit dem Aufstieg in die Landesliga wurden seine Erwartungen übertroffen.

Der SV Hastenbeck wurde in der zweiten Bezirksliga-Saison Vizemeister. Sogar der Titel wäre möglich gewesen. Aber im Rückspiel gegen den PSV Hannover war nicht nur der Trainer krank, auch seine Spielerinnen waren an diesem Tag von ihrer Bestform meilenweit entfernt. „Hätten wir das Spiel gewonnen, wären wir sogar Meister geworden.“ So musste das Team um Mannschaftsführerin Jana Schmidt als „Vize“ in die Relegation, in der der Außenseiter aus Hastenbeck Heimvorteil hatte. Und der zahlte sich aus, denn die kleine Sporthalle am Reuteranger wurde zum Hexenkessel und platzte fast aus allen Nähten. Nach dem 3:1-Sieg gegen den TuS Niedernwöhren folgte ein spannender Tiebreakkrimi gegen die VSG Wildcats/VfL Hameln, die als Landesligist zwar Favorit war. In den ersten zwei Sätzen war aber Hastenbeck die klar bessere Mannschaft – doch dann folgte der Einbruch. Die Hastenbeckerinnen waren stehend k.o. – gaben aber nicht auf. Schließlich hatten sie ihr Ziel vor Augen: den Aufstieg. Bock: „Wir wollten es noch einmal wissen und nicht kampflos das Feld räumen. Meine Mädels holten noch einmal die allerletzten Reserven aus sich heraus.“ Mit Erfolg.

Nun spielt Hastenbeck in der Landesliga um den Klassenerhalt, der mindestens genauso schwierig wird wie der Aufstieg in der vergangenen Saison.



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