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Nominiert als Sportlerin des Jahres: Cross-Triathletin Britta Anderson vom ESV Eintracht Hameln

EM-Bronze bei der Premiere

WESERBERGLAND. Sie ist 49 Jahre alt und gewann bei ihrem ersten Start im Cross-Triathlon gleich Bronze. Und das sogar bei der Europameisterschaft in Rumänien: Britta Andersson vom ESV Eintracht Hameln.

veröffentlicht am 10.01.2018 um 15:12 Uhr
aktualisiert am 16.01.2018 um 17:55 Uhr

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Der Start beim Cross-Triathlon war für Britta Anderson zwar Neuland, aber die Premiere hätte für die 49-jährige Athletin vom ESV Eintracht Hameln bei der Europameisterschaft im rumänischen Targu Mures nicht besser laufen können: Die Hamelnerin gewann in ihrer Altersklasse (TW 45) Bronze. „Das war schon ein krasses Rennen. Besonders das Mountainbike-Fahren muss man erst lernen. Das ist doch anders als auf dem Rennrad“, so Anderson.

Die Extra-Trainingseinheiten am Schweineberg hatten sich aber bezahlt gemacht. „Das Umziehen, der Wechsel zwischen den drei Disziplinen, konnte ich schon immer gut. Jetzt beherrsche ich auch das Putzen des Rades, das beim Cross jeden Tag nötig ist, bestens“, schmunzelte die Triathletin. Auch ihr Zeitmanagement hat Anderson perfektioniert. Denn neben ihrem Job im Vertrieb bei Heller-Leder in Hehlen mussten die Trainingseinheiten untergebracht werden. „Ich bin oft die Strecke zur Arbeit mit dem Rad gefahren oder auch gelaufen. Zum Glück konnte ich dort immer die Duschen nutzen.“ Nur eine Schwimmeinheit auf dem Weg zur Arbeit fiel ins Wasser. 15 Kilometer in der Weser zu schwimmen, wäre zu heftig gewesen.

Auch für 2018 hat Anderson große Ziele. Einen Ironman in Italien plant sie, von der Qualifikation für Hawaii träumt sie. Kein Traum waren im vergangenen Jahr ihre weiteren Erfolge: Anderson wurde TW-45-Landesmeisterin auf der Sprint-Distanz, auf der Mittel-Distanz und zum Ende der Saison auch noch Vize-Landesmeisterin auf der olympischen Distanz. Zudem war sie in der Landesliga als Zweite im ESV-Team stets eine große Stütze.



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