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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Tennisherren des DT Hameln schaffen den Doppelaufstieg

Eine richtig starke Truppe

veröffentlicht am 03.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 15:21 Uhr

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Spiel, Satz und Sieg – DT Hameln! Für die Herren des Deutschen Tennisvereins im ausklingenden Sportjahr so etwas wie ein Dauerbrenner. Im Sommer ließen sie der Verbandsliga-Konkurrenz auf der roten Asche nicht den Hauch einer Chance. Doch schon in der Hallensaison zu Beginn des Jahres hatten die Gegner gegen Hamelns Asse nicht viel zu melden.

Vor allem in der Sommerserie beherrschte das Hamelner Quartett die Tennisszene nach Belieben. Zwei Sätze reichten in den Einzeln, um die Gegner in die Schranken zu weisen. Lars Hartmann, der mit westfälischer Oberligaerfahrung im Mai an die Weser gekommen war, glänzte als neue Nummer eins ebenso wie die bewährten drei Hamelner Cracks, die das Erfolgsteam komplettierten. Benno Wunderlich, Marcel Baenisch und Daniel Weigelt zählen am Tönebönweg schon seit Jahren zu den festen Größen. Sechs Spiele, sechs Siege – das klingt ja fast schon wie ein kleines Sommermärchen. Und dabei wurde ein 6:0 für die Viererbande des DTH fast zum Standardresultat. Da fielen zwei verlorene Doppel überhaupt nicht ins Gewicht. Die wurden, wie Mannschaftskapitän Daniel Weigelt betonte, ganz schnell unter der Rubrik „Kleines Gastgeschenk“ abgeschrieben. Um den wichtigsten Grund zu nennen, der das Team von der Weser in diesem Jahr auszeichnete, musste Teamchef Weigelt nicht lange überlegen. Ohne zu zögern, sprach er der Mannschaft ein dickes Lob aus: „Nicht nur die gute Stimmung bei uns ist einmalig. Auch neben dem Platz sind wir eine richtig starke Truppe.“

Das war zuvor in der Winterserie überhaupt nicht anders. Auch in der Halle hieß es „gemeinsam packen wir es“. Da führte Alexander Gorovits als Nummer eins die Meldeliste an. Und als der gebürtige Ukrainer wegen Turniereinsätzen bei den Punktspielen zweimal nicht dabei sein konnte, brach beim DTH keinesfalls Panik aus. Im Gegenteil, mit Markus Rosens- ky und Daniel Borcherding stand für beide Partien adäquater Ersatz bereit. Ansonsten setzte der DTH auch in der Wintersaison auf seine bewährten Akteure. Das Terzett mit Wunderlich, Weigelt und Baenisch, der seine Hallenqualitäten ohne Niederlage besonders unterstrich, sorgte einfach für spielerische Qualität. Und damit ließen sich Hamelns Herren selbst im Tenniswinter nicht aufs Glatteis führen.

Drei Siege, zwei Unentschieden – alles blieb im grünen Bereich. Am Ende reichte es zum Aufstieg in die Oberliga, der höchsten Spielklasse Niedersachsens. Wenn im Januar die Saison startet, heißt das Motto bei den Hamelnern erneut „keine Angst vor großen Namen“.



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