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Nominiert als Sportler des Jahres: Johann Pfeifer zählt zu den besten Schiedsrichtern in Deutschland

„Eine absolute Ehre“

WESERBERGLAND. Er gehört mit 34 Jahren zu den 44 besten der insgesamt rund 80 000 Fußball-Schiedsrichter in ganz Deutschland: Johann Pfeifer vom HSC Blau-Weiß Tündern ist seit Saisonbeginn Zweitliga-Schiedsrichter und hat als Assisent sogar den Sprung in die Bundesliga geschafft.

veröffentlicht am 18.01.2018 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 08.02.2018 um 13:55 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

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Pfeifer pfeift – und das richtig gut. In Deutschland gibt es rund 80 000 Schiedsrichter, nur 44 davon in der 1. und 2. Bundesliga. Johann Pfeifer ist seit dieser Saison einer davon. „Das ist eine absolute Ehre zu den besten Schiedsrichtern in Deutschland zu gehören“, erzählt der 34-Jährige, der immer noch für den HSC Blau-Weiß Tündern pfeift, für den er als junger Fußballer jahrelang spielte – und vor 20 Jahren als Teenager seinen Schiedsrichter-Schein machte. Lang, lang ist es her…

„Mein erstes Spiel, das ich als Schiedsrichter geleitet habe, war nicht mein bestes“, erinnert sich Pfeifer – und lacht. Es war der Anfang einer beeindruckenden Karriere, die im Mai vergangenen Jahres ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Es war ein Donnerstagabend, als bei ihm das Telefon klingelte. Am Apparat war Lutz Michael Fröhlich. Der Schiedsrichter-Chef des DFB teilte Pfeifer persönlich mit, dass er aufgrund seiner konstant guten Leistungen als Unparteiischer in den vergangenen Jahren zukünftig Spiele in der zweiten Liga selbst leiten und in der ersten Bundesliga als vierter Offizieller assistieren wird. Pfeifer konnte sein Glück kaum fassen, denn damit hatte er nach seiner Knieverletzung am Ende der vergangenen Saison nicht mehr gerechnet. Umso größer war die Freude: „Ich war total happy!“ Als Video-Assistent war Pfeifer bei einigen Bundesliga-Partien bereits im Einsatz, auf sein Debüt in der obersten Spielklasse als vierter Mann an der Seitenlinie wartet er noch. Aber wohl nicht mehr lange: „Aufgrund meiner Knieverletzung bin ich länger ausgefallen als gedacht, aber jetzt bin ich wieder fit und einsatzbereit.“

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