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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Tünderns Fußballer feiern Landesliga-Aufstieg

Ein Meister mit Sternchen

WESERBERGLAND. 78 Punkte, 98:16 Tore: Die Fußballer des HSC BW Tündern holten in der vergangenen Bezirksliga-Saison souverän den Titel und stiegen in die Landesliga auf. Bei der Sportlerwahl wurden die Schwalben - neben neun weiteren Teams – als Mannschaft des Jahres nominiert.

veröffentlicht am 16.11.2017 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.12.2017 um 19:12 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

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Einige werden Meister mit viel Geschick und etwas Glück – andere werden dagegen Meister mit Sternchen. Ein Prädikat der Extraklasse, dass sich Tünderns Fußballer nach einer Traum-Saison in der Bezirksliga allemal verdient haben. Schon im Vorfeld war allerdings klar, wer der Chef auf dem Platz sein würde. Die Ansage des Klubs hätte nach acht hochkarätigen Neuzugängen aus der Konkursmasse des Ex-Landesligisten SG Hameln 74 auch wohl nicht noch deutlicher formuliert werden können. „Wer so einen starken Kader hat wie wir, der will gewiss nicht Fünfter werden. Der Aufstieg ist das Ziel“, ließ sich Tünderns Manager Manfred Lentge seinerzeit entlocken. Ein Mann, ein Wort – aber vor allem eine Mannschaft, die alles perfekt umsetzte. Denn die blau-weißen Schwalben flatterten gleich im Steilflug los in Richtung Sonne und landeten schon nach dem fünften Spieltag auf dem Thron der Träume. Einmal Pole-Position – immer Pole-Position, dachte sich das Team von Erfolgstrainer Siegfried Motzner und betrachtete fortan den Rest der Liga nur noch von oben. 25 Spieltage Nummer eins, selten zuvor hatte eine Mannschaft auf dieser Ebene wohl eine derart eindrucksvolle Leistung abgeliefert. Und dass der Titel dann auch bereits zwei Spieltage vor Saisonende perfekt war, verwundert eigentlich keinen mehr. Auch die nackten Fakten können sich sehen lassen. Der HSC Tündern verbuchte auf dem geraden Weg in die Fußball-Landesliga 25 Siege, spielte dreimal Remis und kassierte zwei Niederlagen. 98 erzielte Tore sind die nächste Hausnummer – nur 16 Gegentore sprechen ebenfalls für sich. Und trotzdem: Der Triumph hätte sogar noch wesentlich deutlicher ausfallen können. So musste Coach Motzner fast die komplette Rückserie mit dem Handicap leben, dass seine beiden Top-Torjäger Lukas Kramer (17) und Robin Tegtmeyer (15) aus Verletzungsgründen passen mussten. Erfolgreich in die Bresche sprang aber vor allem Mittelfeldmotor Ugur Aydin, der es auf 15 Saisontreffer brachte. Eine überragende Saison spielten zudem Torhüter Kolja Kowalski und Spielmacher Jannik Hilker.

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