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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Die Baseballer aus Fischbeck

Ein Meister mit Biss – die Haie schnappen zu

veröffentlicht am 13.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:21 Uhr

Schnapp, schnapp! Das war eindeutig der Sommer der Sharks. Gefräßig nach Siegen machten die Fischbecker Haie in dieser Saison stets fette Beute und schwammen auf einer eindrucksvollen Erfolgswelle zurück in die Baseball-Verbandsliga Niedersachsen.

Drei Jahre Landesliga waren schließlich auch genug. Ob beim Schlagen, Fangen, Werfen oder Laufen – kein Kontrahent konnte der Crew von Trainer Christian Koch ernsthaft gefährlich werden. Alles eben nur kleine Fische für die Sharks. Nur einmal fehlte irgendwie der nötige Biss. Am 8. Juni gab es bei den Bremen Dockers mit 16:17 ein paar Schläge auf die Flossen. „Ein kleiner Ausrutscher. Da hatten wir in der Defensive einfach zu viele Defizite“, erinnert sich Koch an die einzige Saisonniederlage. Mehr Schnäppchen gab es aber nicht für die meist hoffnungslos unterlegene Konkurrenz. Im Gegenteil. Elf Siege und vor allem 203:77 Runs sprechen sportlich eine deutliche Sprache.

Auch in den beiden fälligen Finalspielen gegen die Regents aus Hannover zeigten die Haie beim 14:4 und 10:5 ihre Zähne. „Das war schon eine souveräne Saison von uns“, freut sich Urgestein Christian Koch.

Der 40-Jährige ist seit der Gründung der Baseball-Abteilung vor 24 Jahren dabei. Genau wie Helmut Golke und Dirk Rehm. Für das routinierte Trio, das alle Höhen und Tiefen auf der Base miterlebte, ist dieser Aufstieg bereits die dritte Rückkehr in die Verbandsliga.

Aber auch am nötigen Nachwuchs fehlt es in Fischbeck nicht. So wachsen mit Paul Kaneider (16), Paul Boschmann (16) und Frederick Gleiss (17) drei hoffnungsvolle Talente heran, ist zudem auch der Rest des Teams noch in den besten Baseball-Jahren. Wir haben bei uns eine gute Mischung“, weiß Coach Koch. Fischbecks herausragender Akteur im Meister-Sommer kommt – wen wundert’s eigentlich – aus der sonnigen Karibik. Wester Bocio, vor 25 Jahren in der Dominikanischen Republik geboren, zog wieder einmal alle Register seines großen Könnens und war vor allem beim Schlag und Wurf eine Macht. „Das war schon klasse“, lobte Koch. Sein Ziel in der Verbandsliga: Erst einmal drinbleiben. ro



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