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Sportgala: Noël Lochbühler, Antonio Galvagno und Alena Gemici sind für den Nachwuchspreis nominiert

Drei Talente mit großer Zukunft

WESERBERGLAND. Drei Talente mit großer Zukunft: Noël Lochbühler (BC Bodenwerder/Judo), Antonio Galvagno (JSG Weserbergland/Handball) und Alena Gemici (SV Hameln 13/Schwimmen) sind für den Nachwuchspreis der Sportgala nominiert worden.

veröffentlicht am 23.01.2018 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 08.02.2018 um 13:58 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Jung und erfolgreich – auch in diesem Jahr wurden mit Noël Lochbühler (BC Bodenwerder), Antonio Galvagno (JSG Weserbergland) und Alena Gemici (SV Hameln 13) drei hoffnungsvolle Talente der Region für den Nachwuchspreis nominiert, der im Rahmen der am 10. Februar in der Rattenfänger-Halle stattfindenden Sportgala verliehen wird.


Noël Lochbühler: Auf der Judomatte stand er bereits als Fünfjähriger. Und mit elf Jahren ist Noël Lochbühler in seiner Altersklasse (U12) die Nummer eins in Niedersachsen. Seine Gegner legte er im vergangenen Jahr gleich reihenweise auf die Judo-Matte. „Mein größter Erfolg war der Sieg mit dem Team Niedersachsen beim großen internationalen Turnier in Groningen.“ Klar, dass es auch bei Noël heißt: „Ohne Fleiß kein Preis.“ Für Noël, der in diesem Jahr erstmals in die Altersklasse der U15-Junioren aufrücken wird, ist mindestens dreimal in der Woche Training angesagt. In Bodenwerder, in Hildesheim und auch einmal im Olympia-Stützpunkt in Hannover. Auf die Tour in die Landeshauptstadt freut er sich jede Woche aufs Neue, denn da kann er seinem großen sportlichen Vorbild so manchen Wurf und jede Menge Technik abschauen. „Das ist Dimitri Peters, der hat es richtig drauf“, verriet der große Fan des Olympia-Dritten von London mit Stolz. Die Techniken, egal, ob mit dem Fuß oder Schulter- und Hüftwürfe, hat Noël auch schon ganz gut drauf: „Doch ich muss mich natürlich immer wieder verbessern.“ Schließlich hat er auch bei den U15-Junioren ein großes Ziel: „Da will ich auch die Nummer eins werden.“


Antonio Galvagno: Torewerfen ist schon immer sein ganz großes Ding gewesen. „Bei den Minis des VfL Hameln hat alles einmal angefangen“, erinnert sich Galvagno, der inzwischen für die C-Junioren der JSG Weserbergland aufläuft und in der Handball-Oberliga Niedersachsen zu den drei Top-Torschützen zählt. Wenn es darum geht, den Ball im gegnerischen Tor zu versenken, ist der gerade erst 15 Jahre alt gewordene Schüler äußerst variabel. Er trifft aus allen Lagen, weil er einfach den richtigen Zug zum Tor hat. Deshalb warf der 1,86 Meter große Rückraum-Hüne seine bislang erzielten 100 Saison-Treffer auch nicht nur aus der zweiten Reihe. Das „schmale Hemd“, wie ihn sein Trainer Jannik Henke gern mal nennt, ist auch verdammt schnell auf den Beinen. „Zum Kontern habe ich auch ein ganz gutes Gespür“, sagt der Hamelner Junge mit sizilianischen Wurzeln selbstbewusst. Und für seine handballerischen Qualitäten kommt ihm natürlich sein wohl mit in die Wiege gelegtes heißes sizilianisches Blut sehr entgegen. Seinen Namen haben auch die Auswahltrainer des Handballverbandes Niedersachsen auf dem Zettel, denn Antonio Galvagno gehört zum HVN-Kader seines Jahrgangs.


Alena Gemici: Medaillensammeln wurde 2017 für sie zum größten Hobby. Bei der elfjährigen Nachwuchsschwimmerin des SV Hameln 13 hängen aber nur die Trophäen, die sie bei den Bezirks- und Landesmeisterschaften holte, an der Wand. „Der Rest kam in einen Karton.“ Bei den Landesmeisterschaften räumte die „Goldnixe“ gleich reihenweise die Medaillen ab. Egal, ob Freistil, Schmetterling, Rücken oder Brust – Alena war immer eine der Besten. Doch das geht natürlich nur mit intensivem Training. So fährt sie bis zu fünfmal in der Woche zum Kader-Stützpunkt nach Hannover. „Zwei Stunden im Wasser und dazu noch eine weitere Stunde Konditionsarbeit“, erklärt die Schwimmerin, die schon mit fünf Jahren ihre ersten Wettkämpfe bestritt, den Trainingsablauf. Nach all ihren Erfolgen auf Landes- und norddeutscher Ebene ließ der sportliche Höhepunkt der Jahres 2017 nicht mehr lange auf sich warten. Die Stütztrainer beriefen die Vikilu-Schülerin erstmals in den Landeskader, der beim Ländervergleich in Berlin startete. Für Alena ein Traum: „Schon die Nominierung ist eine große Ehre!“ Und an der Spree vertrat sie Niedersachsens Farben dann auch mit Bravour. So hat die Bronzemedaille, die sie mit der 4 x 50-m-Freistilstaffel holte, natürlich einen Ehrenplatz an ihrer Medaillenwand. Die Erfolgsserie soll natürlich auch 2018 ihre Fortsetzung finden. „Ich will zur Deutschen Meisterschaft, da will ich dann auch meine erste Medaille mitnehmen.“



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