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Hamelner Junioren-Ruderer Eike Steinert als Sportler des Jahres nominiert

Der Champion vom Fühlinger See

veröffentlicht am 22.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 14:41 Uhr

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Für Eike Steinert ging in diesem Jahr ein langgehegter Traum in Erfüllung. Nachdem sich der 18-jährige Ruderer vom RV „Weser“ im Vorjahr bereits DM-Silber im Junioren-Leichtgewichtsvierer geholt hatte, stand er in diesem Jahr zusammen mit Timo Lammersdorf (Meppen), Karl Preuss (Kettwig) und Julius Wagner (Meschede) bei der Juniorenmeisterschaft auf dem Fühlinger See in Köln in der gleichen Bootsklasse sogar ganz oben auf dem Treppchen. „Wir waren in der Form unseres Lebens, auf die Minute topfit, hatten uns unter Anleitung von Trainer Jan Jedamski schließlich vier Wochen lang auf der Weser für diesen entscheidenden Tag vorbereitet“, erinnert sich der 18-jährige Hamelner an seinen bisher größten sportlichen Erfolg. „Bereits vom Start weg haben wir ein höllisches Tempo vorgelegt“, so der 1,83 m große Athlet, der die Schlagzahl im Boot vorgeben durfte. Mit einer Länge Vorsprung passiere das Boot schließlich nach 200 m als Sieger den Zielstrich. Goldjunge Eike: „Wir waren in diesem Moment total happy, sind dann aber gleich an den Anleger gefahren, um die Medaillen im Empfang zu nehmen.“ Zusammen mit Timo Lammersdorf saß Eike anschließend auch noch im Junioren-Doppelzweier und gewann Silber. „Zweimal Gold wäre noch schöner gewesen“, bekennt der angehende Abiturient des AEG. Aber fünf schwere Rennen in nur drei Tagen haben so viele Körner gekostet, dass die Kräfte für den Doppeltriumph fehlten. Im neuen Jahr wird Steinert kürzertreten und sich ganz auf seinen Schulabschluss konzentrieren. „Nur wenn Not am Mann ist, könnte es sein, dass ich noch zurückkehre.“ Und da würde ihn der Bundesliga-Achter des RV „Weser“ am meisten reizen, wenn es um eine gute Platzierung in der 2. Liga geht.



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