Unterwegs auf der Donau: Das wird das größte Flusskreuzfahrtschiff Europas
135 Meter lang, 22 Meter breit und Platz für 196 Reisende: Als größtes Kreuzfahrtschiff Europas soll die „AmaRudi“ der Reederei AmaWaterways künftig auf der Donau segeln.
Die Jungfernfahrt ist für den 11. April 2027 geplant. Dann fährt die „AmaRudi“ von Vilshofen in Deutschland auf der Donau nach Giurgiu in Rumänien.
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Danach verkehrt das Flussfahrtschiff auf den beliebten Routen von AmaWaterways mit den Namen „Magna on the Danube“ und „Gems of Southeast Europe“. Dabei fährt das Schiff durch Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Rumänien und Serbien oder durch Österreich, Deutschland, Ungarn und die Slowakei. Bei den ersten Fahrten zwischen Vilshofen und Budapest stehen unter anderem die Städte Passau, Linz, Grein, Melk, Spitz, Wien und Bratislava auf dem Plan.
Größtes Flusskreuzfahrtschiff Europas hat 98 Kabinen und Suiten
Obwohl das Schiff vergleichsweise groß ist, hat es lediglich Platz für 196 Reisende und eine 70-köpfige Crew. Denn statt Menschenmassen soll es auf der „AmaRudi“ geräumige Kabinen, Suiten und zahlreiche Rückzugsorte zum Entspannen geben.
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Das Flussfahrtschiff ist in drei Kategorien eingeteilt: Auf dem Geigendeck befinden sich Suiten mit Außenbalkon. Die Zimmer im mittleren Preissegment mit Außenbalkon liegen auf dem Cello-Deck und auf dem Klavierdeck sind die günstigeren Zimmer mit großem, festem Fenster verortet.
Insgesamt gibt es 98 Kabinen und Suiten, die zwischen 33 und 66 Quadratmeter groß sind. Alle Zimmer sind mit einem Doppelbett, einer Klimaanlage, einer Dusche samt WC, einem TV und einem Safe ausgestattet.
Unterhaltung und Umwelt: Das hat die „AmaRudi“ zu bieten
Für Unterhaltung und Entspannung sorgen mehrere Restaurants, Lounges, Bars, Wellnessprogramme, ein Friseur, ein Nagelsalon, ein Pool auf dem Sonnendeck sowie ein schallisolierter Entertainment-Bereich mit Kino, Karaoke, Billardtisch und Jukebox. Ein besonderes Highlight ist zudem ein Pickleball-Feld in Originalgröße. Alternativ können sich Reisende auch im Fitnessraum auspowern.
Für die Flussfahrt kommt umweltschonendere Technik zum Einsatz: Es werden Solarpaneele, ein Landstromanschluss und Stage-V-Motoren verbaut. Letzteres sind Antriebe, die die derzeit strengsten europäischen Abgasnormen (EU-Abgasstufe V) erfüllen.
Mit dem Schiff bringt die Reederei nach der „AmaMagna“ das zweite doppelbreite Flussschiff aufs Wasser. Es wurde nach Mitgründer Rudi Schreiner benannt, der an der Donau aufgewachsen ist.
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