„Wolkenkratzer, in dem niemand lebt“

Deutschlands höchste Aussichtsplattform findest du auf der Schwäbischen Alb

Der TK-Elevator-Turm bei Rottweil beherbergt Deutschlands höchste Aussichtsplattform.

Dieser Turm ist wahrlich spektakulär: Futuristisch anmutend schraubt sich der TK-Elevator-Turm 246 Meter hoch über die Baumwipfel des Schwarzwaldes. Die Firma Thyssenkrupp hat das Bauwerk außerhalb des Zentrums von Rottweil in Baden-Württemberg gebaut, um dort Fahrstühle zu testen. In zwölf Schächten sausen Aufzüge mit schwindelerregenden Geschwindigkeiten hoch und runter.

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Der Testturm hat sich aber auch zu einer beliebten Attraktion in der Region gemausert. Grund dafür ist nicht nur die Architektur, sondern dass sich auf 232 Metern Höhe Deutschlands höchste Aussichtsplattform befindet. Besucherinnen und Besucher können von hier aus an den Wochenenden eine spektakuläre Sicht über die Schwäbische Alb genießen und bei perfekten Wetterbedingungen sogar die Gipfel der Schweizer Alpen erahnen.

Der TK-Elevator-Testturm überragt die Häuser von Rottweil.

„Wolkenkratzer, in dem niemand lebt“

Sogar internationale Medien haben schon über das markante Bauwerk berichtet – allerdings nicht wegen der Aussicht. Der US-Fernsehender „CNN“ titelte Ende 2024: „Wolkenkratzer, in dem niemand lebt“. Das Fehlen von Fenstern in dem markanten Bauwerk verrate, „dass dieses Hochhaus keine leeren Büros oder Luxuswohnungen beherbergt“.

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Auch die britische „The Sun“ und das Schweizer Portal „20 Minuten“ zeigten sich fasziniert davon, dass der Turm kein Luxushochhaus voller Büros oder Wohnungen sei – sondern nur dem Zweck diene, „Fahrstuhltechnologie auf ein neues Level zu bringen“.

Von Deutschlands höchster Aussichtsplattform aus können Besucherinnen und Besucher des TK-Elevator-Turms über die Schwäbische Alb blicken.

Die in Rottweil erfolgreich getesteten neuesten Aufzüge kommen in Wolkenkratzern rund um die Welt zum Einsatz. So lieferte TK Elevator beispielsweise den Aufzug für das 541 Meter hohe One World Trade Center in New York, schreibt der „CNN“-Autor.

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Es gibt noch mehr Testtürme auf der Welt. Der „H1 Tower“ in Guangzhou in China misst etwa stolze 273,8 Meter – und ist damit knapp zehn Meter höher als der TK-Elevator-Turm auf der Schwäbischen Alb. Thyssenkrupp betreibt zudem noch Türme in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia und im chinesischen Zhongshan.

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Neckarline – spektakuläre Hängeseilbrücke in der Nähe

Wenn dir der Ausblick vom TK-Elevator-Turm noch nicht reicht, gibt es in der Nähe seit Ende April 2026 eine weitere Highlight-Sehenswürdigkeit. Die Neckarline überspannt, wie der Name erahnen lässt, das Neckartal. In bis zu 60 Metern verbindet sie zwei zentrale Orte der Stadt miteinander. Von oben kannst du auch den TK-Elevator-Testturm aus einer anderen Perspektive sehen.

Die Neckarline, eine bis zu 60 Meter hohe Fußgängerhängebrücke mit einer Spannweite von 606 Metern über dem Neckar und dem Neckarta.

Mit einer Länge von 606 Metern ist die Neckarline die längste Fußgänger-Hängebrücke in Baden-Württemberg. Und auch deutschlandweit sind mit dem Skywalk in Willingen (665 Meter) und dem Highwalk Rotenburg an der Fulda (617 Meter) nur zwei Fußgänger-Hängebrücken länger .

Die wichtigsten Infos zum TK-Elevator-Testturm

  • Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr, zusätzliche Öffnungstage gemäß dem Kalender, unter anderem in den Ferien von Baden-Württemberg
  • Eintrittspreis: Erwachsene 9 Euro, ermäßigt 5 Euro, Familienticket 26 Euro (zwei Erwachsene, maximal drei Kinder)
  • Adresse: TK-Elevator-Testturm, Berner Feld 60, 78628 Rottweil
  • Die Plattform ist barrierefrei zugänglich. Flaschen, Handgepäck sowie Tiere dürfen nicht nach oben mitgenommen werden.

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