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Sparkasse Weserbergland plant ab September Aufbau von acht Beratungszentren – und Einschnitte auf dem Lande

Zur Not kommt der Geldbote ins Haus

Weserbergland (cb). Die Sparkasse Weserbergland strukturiert ab September ihre Geschäftsstellen um. Sie konzentriert ihre Angebote auf die zentralen Mittelpunkte der Kommunen. Die acht Standorte Hameln, Bad Münder, Coppenbrügge, Salzhemmendorf, Aerzen, Emmerthal, Hessisch Oldendorf und Bodenwerder sollen bis Ende des Jahres zu Beratungszentren ausgebaut werden.

veröffentlicht am 03.08.2015 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

Symbolbild: Bilderbox
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Weserbergland (cb). Die Sparkasse Weserbergland strukturiert ab September ihre Geschäftsstellen um. Sie konzentriert ihre Angebote auf die zentralen Mittelpunkte der Kommunen. Die acht Standorte Hameln, Bad Münder, Coppenbrügge, Salzhemmendorf, Aerzen, Emmerthal, Hessisch Oldendorf und Bodenwerder sollen bis Ende des Jahres zu Beratungszentren ausgebaut werden. Im Gegenzug sollen vier Geschäftsstellen künftig nur noch einen Selbstbedienungsbereich haben, an anderen Standorten werden die Öffnungszeiten reduziert.
Das hat die Sparkasse gestern mitgeteilt. Diese Planungen seien unabhängig von der angestrebten Fusion mit der Stadtsparkasse Hameln schon seit längerer Zeit entwickelt worden. Von der allgemeinen Entwicklung im Finanzsektor könne man sich abkoppeln, wie es auf Nachfrage bei der Pressestelle heißt. Außerdem habe sich das Kundenverhalten geändert.
Künftig solle Kunden in der Fläche an deutlich mehr Standorten als bisher eine alle Produkte und Dienstleistungen umfassende Beratung angeboten werden. „Der Service wird ausgeweitet, damit Kunden alltägliche Bankgeschäfte zeitlich und örtlich so flexibel wie möglich erledigen können“, teilt die Sparkasse mit, die in diesem Zusammenhang von einer Qualitätsoffensive spricht. Die Beratungszentren würden privaten Kunden und Geschäftskunden eine alle Produkte und Dienstleistungen umfassende Beratung anbieten. Sie reiche von der Finanzplanung bis hin zur Vermögens- und Wertpapierberatung, von der Pkw- bis hin zur Immobilien- beziehungsweise gewerblichen Finanzierung. Bisher sei die gesamte Produktpalette nur an wenigen ausgewählten Standorten vorgehalten worden.
 Die Umstrukturierung wird allerdings ab September zu Einschnitten bei einigen kleineren Geschäftsstellen führen. In Lauenstein, Hachmühlen, Groß Berkel und Bisperode soll es nur noch Selbstbedienungsstandorte ohne Personal mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker geben. Reduziert werden die Öffnungszeiten in den Geschäftsstellen Bakede, Eimbeckhausen, Fischbeck, Hemeringen, Oldendorf und Polle.


Die Sparkasse ist sich bewusst, dass besonders für ältere und weniger mobile Einwohner auf dem Lande Service geboten werden muss, wie es auf Nachfrage heißt. Eine Besonderheit: Geldboten. Nach entsprechender Vereinbarung soll im Umfeld der Beratungszentren den Kunden Bargeld nach Hause geliefert werden, wie es heißt. Der Starttermin sei noch offen, die Vorbereitungen seien aber schon weit gediehen. Neben dem im Juli ausgeweiteten Online-Angebot stehe das telefonische Servicecenter mit erweiterten Möglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise könnten telefonisch Überweisungen durchgegeben werden. Ein Angebot, das schon jetzt sehr gut nachgefragt werde, heißt es.
Die Verbraucher in Deutschland wünschen sich laut Sparkasse Weserbergland bei den grundlegenden Finanzfragen in ihrer Lebensplanung versierte Beratung vor Ort. So werde insbesondere erwartet, dass Öffnungszeiten, personelle und räumliche Ausstattungen, Fachkompetenzen und Entscheidungsbefugnisse sich an ihrem Bedarf ausrichten, nicht umgekehrt. „Dafür erwarten sie keine Geschäftsstelle gleich um die Ecke, aber in den regionalen Versorgungszentren, dort wo sie beispielsweise arbeiten oder einkaufen“, heißt es in der Mitteilung zu dem geänderten Kundenverhalten.



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