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Zukunft birgt Risiken für Hameln-Pyrmont

BERLIN / HAMELN-PYRMONT. Der Graben zwischen reichen und wirtschaftlich schwachen Regionen ist in Deutschland und innerhalb Niedersachsens weiterhin groß. Während der Region Hannover und dem VW-Standort Wolfsburg gute Zukunftschancen bescheinigt werden, drohen Regionen im Harz, an der Weser und an der Küste weiter zurückzubleiben. Das geht aus dem „Zukunftsatlas 2016“ hervor, den das Forschungsinstitut Prognos gestern präsentiert hat. Die Analyse für 402 Landkreise und kreisfreie Städte berücksichtigt 29 Kategorien, etwa die konjunkturelle Lage, die Situation auf dem Arbeitsmarkt oder die Altersstruktur der Einwohner. Die Spitzenposition hat München. Hameln-Pyrmont liegt auf Rang 273; für diese Region sehen die Experten in der Gesamtbewertung trotz wirtschaftlicher Schwächen immerhin auch noch Chancen. Das größte Risiko berge die negative Bevölkerungsentwicklung; hier liegt der Kreis bundesweit auf Platz 343. Schaumburg steht besser da (Rang 175), obwohl es auch dort Bedenken hinsichtlich der Demografie gibt. Besonders gravierend sind die Probleme in Holzminden (355).mafi/dpa

veröffentlicht am 27.05.2016 um 21:01 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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