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Dewezet und Sparkasse Weserbergland starten das Projekt „Zeitung in der Grundschule“

Zeitunglesen öffnet Kindern eine neue Welt

Hameln (ch). Lesen ist wichtig. Wer nicht lesen kann, ist nicht nur für viele Berufe ungeeignet, sondern stößt auch im Alltag auf viele Probleme. Schon in der Schule, das zeigen Studien zur Lesekompetenz, kommen Schüler, die gut lesen können, auch in anderen Fächern besser zurecht. Nicht umsonst wird im Zusammenhang mit der IGLU- oder der PISA-Studie immer wieder die mangelnde Lese- und Schreibkompetenz vieler Schüler als großes Problem thematisiert.

veröffentlicht am 04.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

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Um die Lesekompetenz von Grundschülern zu fördern, startet die Dewezet in Kooperation mit der Sparkasse Weserbergland das Projekt „Zeitung in der Grundschule“. Dritte und vierte Klassen können an dem Projekt teilnehmen. Drei Monate lang erhalten alle beteiligten Schüler kostenlos die Dewezet, um sich im Unterricht intensiv mit dem Medium Zeitung zu beschäftigen.

Was können Kinder alles aus der Zeitung erfahren, und wie schreibt man selbst einen Artikel? Nicht nur im Fach Deutsch beschäftigen sich die Kinder mit diesen Fragen, sondern in verschiedenen Fächern wird zudem immer wieder auf Informationen aus der Zeitung zurückgegriffen, um die Kinder zum Zeitunglesen anzuregen. Da wird in Mathe errechnet, wieviel ein Stapel Zeitungen wiegt, und in Kunst werden eifrig Collagen geklebt und gebastelt.

Organisiert und pädagogisch betreut wird das Projekt vom IZOP-Institut aus Aachen, das den Lehrern Tipps für die Gestaltung des Unterrichts gibt und ihnen dabei behilflich ist, das Projekt vor- und nachzubereiten. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Umgang mit der Zeitung nicht nur die Lesekompetenz der Schüler fördert, sondern sie auch dazu anregt, Medien kritisch zu rezipieren“, erläutert Dr. Winfried Spiegel vom IZOP-Institut bei einer Informationsveranstaltung in der Handelslehranstalt vor rund 30 Schulleitern und Lehrern aus dem Landkreis seine Erfahrungen mit dem Projekt. Der Umgang mit der Zeitung soll Spaß machen und den Kindern zugleich zeigen, wie nützlich es sein kann, zu lesen, wenn man Informationen sucht.

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  • Dr. W. Spiegel
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  • F. W. Kaup
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  • F. Werner

Unterstützung erfährt das Projekt von Regierungsschuldirektor Reiner Langeheine, der besonders den Wert für die Leseförderung betont.

„Früher hat mich nur der Sportteil interessiert“, gibt Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland, zu. Aus eigener Erfahrung wisse er aber, dass man in jedem Alter Interessantes in der Zeitung finde. Darum habe er nicht gezögert, sofort seine Unterstützung zuzusagen.

„Durch Lesen erschließen wir die Welt“, macht Dewezet-Chefredakteur Frank Werner seine Intention, das Projekt zu starten, anschaulich. Für die Zeitung gehe es um die Förderung der Lesekompetenz als einer Schlüsselqualifikation, aber auch um eine möglichst frühe Bindung an das Medium Zeitung.

Während des Projektes können die Schüler zu selbst gewählten Themen Informationen sammeln, die sie in der Zeitung finden. So lässt sich auch aus Kinderperspektive kritisch überprüfen, wie zuverlässig der Wetterbericht ist, wieviele Polizeieinsätze es in Hameln gibt, oder welches Tier aus dem Tierheim vermittelt worden ist.

Da nicht nur die Lese-, sondern auch die Schreibkompetenz gefördert werden soll, können die Schüler auch selbst als Reporter aktiv werden. Wie die Dewezet-Redakteure werden sie als Journalisten auf Termine gehen, Interviews führen und darüber berichten. Was könnte aufregender sein, als am nächsten Morgen die Zeitung aufzuschlagen und seinen eigenen Artikel darin zu entdecken?

Das Projekt findet vom 6. Februar bis 16. Mai 2012 statt. Lehrer können sich bis zum 30. November anmelden unter IZOP-Institut, Heidchenberg 11, 52076 Aachen (per Fax unter 02408/588927). Informationen erhalten Sie bei Wilhelm Spiegel, Tel. 02408/58890 oder per Mail unter spiegel@izop.de



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