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Schülerin aus Hameln vertraut sich Lehrerin und Mutter an / Polizei fahndet nach Täter

Zehnjährige im Chat sexuell belästigt

Hameln. Ein zehnjähriges Mädchen aus Hameln ist am Montagmorgen von einem bislang unbekannten Täter während eines Quiz-Duells auf einer Smartphone-App und kurz darauf über „WhatsApp“ sexuell belästigt worden. Der Kriminaldienst der Polizeiinspektion Hameln/Holzminden hat Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs aufgenommen und fahndet nach der Person. Das unter anderem für Sexualdelikte zuständige Fachkommissariat versucht derzeit, den Besitzer des vom Täter benutzten Handys ausfindig zu machen.

veröffentlicht am 04.02.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 10.10.2017 um 09:21 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Das Kind habe im Chat der Anwendung „Quizduell“ obszöne Anspielungen erhalten, als es gerade mit dem Schulbus unterwegs war, berichtet Hauptkommissar Jörn Schedlitzki. Zuvor hatte die Fünftklässlerin über die Suchfunktion der Anwendung nach einem beliebigen Gegenspieler Ausschau gehalten und war so mit dem Täter in Kontakt gekommen. „Quizduell“ ist äußerst beliebt. Es wurde millionenfach heruntergeladen. Während des Spiels habe der Unbekannte die Chatfunktion und „WhatsApp“ benutzt, um dem Mädchen Texte mit sexuellen Inhalten zu senden. Die Zehnjährige handelte richtig – sie vertraute sich noch in der Schule ihrer Lehrerin und zu Hause ihrer Mutter an. Am Nachmittag schaltete die Familie die Polizei ein und erstattete Anzeige.

Aus aktuellem Anlass ruft die Hamelner Polizei Eltern zur Achtsamkeit auf. „Computer und Smartphone bieten zwar viele Möglichkeiten, bergen aber auch Gefahren“, sagt Schedlitzki. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt im Netz „alleine“ lassen. Um Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien beizubringen, gibt die Aktion „Kinder sicher im Netz“ (anzuklicken auf www.polizei-beratung.de) Tipps in den Bereichen Sicherheit, Verantwortung und Information. „Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema lassen sich die Inhalte leichter vermitteln sowie die Fähigkeit der Kinder fördern, sich selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortungsbewusst im Internet zu bewegen“, meint der Hauptkommissar.

Neben einem Eltern-Trainer geben auch Fußballer Bastian Schweinsteiger (im Spot „Chatten. Aber sicher!“) und Moderator Rudi Cerne (im Spot „Surfen. Aber sicher!“) Hinweise zur Sicherheit in der virtuellen Welt.

Ein schönes Spiel, das millionenfach heruntergeladen wurde. Ein Sextäter hat die Chatfunktion für seine Zwecke missbraucht.leo



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