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Experten gehen Zeugenhinweis zwischen Aerzen und Bad Pyrmont nach

Wolf am Grießemer Berg gesichtet?

GRIESSEM. Heiko Brede, Wolfsberater im Landkreis Hameln-Pyrmont, geht einer neuen Sichtung nach. Ein Autofahrer aus Bad Pyrmont hat der Polizei gemeldet, er habe am Freitag gegen 11.30 Uhr in der Nähe der Kuppe des Grießemer Berges einen Wolf gesehen. Bei dem kräftigen Tier, so der Augenzeuge, „hat es sich definitiv nicht um einen Hund gehandelt“.

veröffentlicht am 15.01.2017 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 15.01.2017 um 16:45 Uhr

Ein Autofahrer glaubt, zwischen Aerzen und Bad Pyrmont einen Wolf – hier ein Symbolfoto aus Brandenburg – gesehen zu haben.

Da ist sich der 69-Jährige sicher. Das Kommissariat informierte Brede. „Ich werde noch heute Abend Kontakt mit dem Mann aufnehmen“, sagte Brede am Sonntag. Jetzt noch Trittsiegel zu finden, sei eher unwahrscheinlich. Zum einen seien eventuelle Spuren vom Neuschnee überdeckt worden, zum anderen legten Wölfe schon mal 40 oder 50 Kilometer in einer Nacht zurück.

Erst im Dezember hatte eine Wolfssichtung bei Afferde landesweit für Schlagzeilen gesorgt (wir berichteten). Bekanntlich hatte ein Wolf im Bereich Barntrup nur wenige Kilometer von Grießem entfernt im vergangenen Frühjahr drei Zwergziegen getötet – und sich dabei filmen lassen. Auf Videoaufnahmen sei zu sehen, wie der Wolf am Ostersonntag in Barntrup-Sommersell die Ziegen angreife. Experten seien nach der Auswertung der Aufnahmen sicher, dass es sich um einen Wolf handele, bestätigte das nordrhein-westfälische Umweltministerium kurz danach. ube



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