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Hund wurde mit Steinen beschwert ertränkt / Tierschutzvereine erstatten Strafanzeige

„Wir sind entsetzt über so viel Grausamkeit“

Bückeburg/Rinteln. Der Fall erregt seit Wochen die Gemüter: Am 17. März wurde der Rintelner Polizei ein toter Hund in der Exter gemeldet. Der, wie sich schnell herausstellte, auf schreckliche Art und Weise zu Tode gekommen war. Jetzt haben zwei Tierschutzvereine Strafanzeige erstattet.

veröffentlicht am 04.04.2016 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Der Fall erregt seit Wochen die Gemüter: Am 17. März wurde der Rintelner Polizei ein toter Hund in der Exter gemeldet. Der, wie sich schnell herausstellte, auf schreckliche Art und Weise zu Tode gekommen war: Unbekannte hatten dem kleinen schwarz-weißen Mischling eine mit Steinen beschwerte Kette um den Hals gelegt und ihn damit vorsätzlich ertränkt. Schnell schlugen die Wogen hoch, insbesondere in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung führten die Polizei jedoch bislang auf keine heiße Spur. Nachdem der Rintelner Rechtsanwalt Dietmar Nolting 200 Euro für den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters ausgesetzt hatte, meldeten sich weitere Leser und ließen die Belohnungssumme auf über 1000 Euro ansteigen. Jetzt haben sich auch die Tierschutzvereine Bückeburg und Rinteln in den Fall eingeschaltet.

„Wir sind einfach nur entsetzt über so viel Grausamkeit und Scheußlichkeit und möchten uns daher aktiv daran beteiligen, dass dieses Scheusal von Mensch gefasst und angemessen bestraft wird“, erklärte Monika Hachmeister, erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Bückeburg-Rinteln und Umgebung. Beide Tierschutzvereine haben daher Strafanzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Bückeburg wegen Tierquälerei gestellt.

Zudem möchten auch die Tierschützer zur Erhöhung der Belohnung beitragen – nicht aus Mitteln der Vereinskasse, wie Monika Hachmeister ausdrücklich betont, wohl aber durch privates Geld der Vereinsmitglieder. „Jedem mitfühlenden Menschen muss es den Magen herumdrehen, was dort in Exten passiert ist, aber uns Tierschützer geht es natürlich ganz besonders nahe.“ Mit der Erhöhung der Belohnung solle bei Zeugen und Mitwissern die Bereitschaft geweckt werden, sich gegenüber der Polizei zu offenbaren. „Ein solcher Hund kann nicht unsichtbar gewesen sein, sein Besitzer muss Verwandte, Bekannte, Angehörige, Freunde, Kollegen oder Kunden haben, die sich an das Tier erinnern.“ Hinweise nimmt die Polizei Rinteln unter 05751/95450 entgegen.



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