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Wir demonstrieren, bis wirklich Schluss ist"

Grohnde (gro/ube). Auch wenn die ersten Kernkraftwerke abgeschaltet sind, ist der Kampf für viele Atomkraftgegner noch nicht zu Ende: Viele Bürger halten das Atomkraftwerk in Grohnde für nicht sicher und gingen erneut auf die Straße. 650 Demonstranten waren es nach Angaben der Polizei, rund 1000 gibt die Anti-Atombewegung an. „Wir werden so lange demonstrieren, bis das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet ist“, rief Sprecher Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland

veröffentlicht am 03.10.2011 um 16:33 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

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Grohnde (gro/ube). Auch wenn die ersten Kernkraftwerke abgeschaltet sind, ist der Kampf für viele Atomkraftgegner noch nicht zu Ende: Viele Bürger halten das Atomkraftwerk in Grohnde für nicht sicher und gingen erneut auf die Straße. 650 Demonstranten waren es nach Angaben der Polizei, rund 1000 gibt die Anti-Atombewegung an. „Wir werden so lange demonstrieren, bis das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet ist“, rief Sprecher Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, am Bahnhof unter großem Applaus und Trillerpfeifgeräuschen. Auf einer Kundgebung am Nachmittag sagte Weiger, wenn in Grohnde etwas passiere, seien Bürger in weitem Umkreis betroffen. Die Bürger seien diejenigen, die geschützt werden müssten und nicht die Gewinninteressen der Betreiber. Die Veranstaltung sei „ohne größere Zwischenfälle verlaufen“, bilanzierte die Hamelner Inspektion, die von Bereitschaftspolizisten aus Braunschweig und Göttingen unterstützt worden war. Dennoch ist der Einsatzleiter der Polizei, Direktor Ulrich Knappe, mit dem Verlauf der 24-stündigen Mahnwache nicht zufrieden: „Es hat sich gezeigt, dass bei der Mahnwache die zuvor in den Kooperationsgesprächen getroffenen Absprachen von den Teilnehmern nicht eingehalten und von den verantwortlichen Leitern nicht konsequent genug eingefordert wurden.



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