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Tiere leiden an Nahrungsknappheit / Störungen sind zusätzlicher Stress

Wildtierstation nimmt entkräftete Greifvögel als Winteropfer auf

Sachsenhagen (pd). Der harte Winter fordert zunehmend Opfer in der heimischen Tierwelt. Die Mitarbeiter der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen betreuen bereits etliche entkräftete Greifvögel und Eulen, die unter der Nahrungsknappheit besonders leiden. Die entkräfteten Tiere, die durch aufmerksame Menschen aufgelesen und in die Auffangstation gebracht werden, benötigen intensive Pflege. Neben der Behandlung von Verletzungen wird bei starker Unterernährung mehrmals täglich per Sonde eine spezielle Nährlösung verabreicht, da die entkräfteten Tiere nicht mehr in der Lage sind, feste Nahrung zu verdauen.

veröffentlicht am 05.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

Heimische Greifvögel – hier ein Mäusebussard – haben große Schwierigkeiten, genügend Nahrung zu finden.
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Stationsleiter Dr. Florian Brandes berichtet von Mäusebussarden und Turmfalken, aber auch Graureihern, einem Schwan sowie Blässhühnern, die vollkommen abgemagert in der Wildtierstation eingeliefert wurden. „Außerdem erhalten wir in diesen Tagen vermehrt Anrufe besorgter Bürger, die geschwächte Tiere beobachtet haben“, so Brandes. Auch würden jetzt oft Schwäne auf den verschneiten Äckern gesichtet, die dort unter dem Schnee nach frischen Grünpflanzen suchen. Brandes empfiehlt, diese Tiere in Ruhe zu lassen. „Die Tiere ruhen viel, sie haben sozusagen auf Energiesparmodus umgeschaltet – jede Störung bedeutet für sie, wertvolle Energie zu verbrauchen.“



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