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Kontrahenten näher sich an: Gespräche bereits in Kürze

Westfalen Weser will sich an Stadtwerken Hameln beteiligen

Hameln/Paderborn. Der Energieversorger Westfalen Weser will sich an den Stadtwerken Hameln beteiligen. Das hat Westfalen-Geschäftsführer Stephan Nahrath am Freitag angekündigt. Es sollen bereits in Kürze Gespräche stattfinden. Die Chefin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, zeigt sich auf Nachfrage von diesem Vorstoß jedoch überrascht.

veröffentlicht am 04.03.2016 um 12:31 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

Foto: pixabay (cc)
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Die beiden Versorger liegen seit Jahren wegen verschiedener Netz-Streitigkeiten im Clinch. Eine Beteiligung wäre nun eine völlige Neuentwicklung zwischen den beiden Kontrahenten. Nahrath sagte gegenüber der Dewezet: "Ich habe gute Erfahrungen mit Stadtwerke-Partnerschaften. Als ich noch im Saarland tätig war, habe ich eine solche Partnerschaft mit sechs Stadtwerken auch gegründet." Nahrath erklärte, er habe von Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow "ein positives Signal bekommen, dass sie gesprächsbereit ist". Als Grund für das Friedensangebot an die Stadtwerke nannte Nahrath, dass Westfalen Weser Energie "anders als früher e.on die harten, verkrusteten Fronten aufbrechen" wolle. Auch eine Überkreuz-Beteiligung kann sich Nahrath vorstellen: "Im Moment können wir uns alles Mögliche vorstellen. Uns geht es um eine vernünftige gemeinsame Zukunft."

Die Chefin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, ist auf Nachfrage von diesem Vorstoß überrascht: „Es ist unglücklich, dass ich davon gar nichts weiß. Wir haben lediglich eine Anfrage erhalten, ob wir in Kooperationsgespräche treten wollen. Solche Gespräche führen wir gerne. Doch Kooperationsgespräche sind etwas anderes als Beteiligungsgespräche. Für Beteiligungsanfragen wäre die Stadt Hameln als alleiniger Eigentümer Ansprechpartner.“



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