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Zahl der Anteilseigner gestiegen

Westfalen Weser Energie-Gruppe sieht sich auf Erfolgskurs

WESERBERGLAND. Fünf Jahre nach der Gründung sieht sich die Westfalen Weser Energie-Gruppe (WWE-Gruppe) auf Erfolgskurs. Das Jahr 2017 wird als wirtschaftlich erfolgreich beschrieben, die Entwicklung über fünf Jahre als stabil.

veröffentlicht am 11.07.2018 um 19:13 Uhr

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Die Zahl der Anteilseigner stieg nach Unternehmensangaben auf 53 und die der Unternehmensteile auf vier. Die bis dahin 52 Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland nahmen zum 1. Januar Bünde als neue Kommune in ihren Kreis auf. Der wirtschaftliche Erfolg für die rein kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe werde durch das Geschäftsjahr 2017 erneut bestätigt.

Die Westfalen Weser Energie (WWE) steuert als Holding die gesamte Unternehmensgruppe mit den operativen Tochterunternehmen Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) und Energieservice Westfalen Weser GmbH (ESW) sowie die Westfalen Weser Beteiligungen GmbH (WWB). Als tief in der Region verwurzeltes kommunales Unternehmen will die Westfalen Weser Energie-Gruppe dafür sorgen, dass die Wertschöpfung zu einem großen Teil im Netzgebiet verbleibt. Der Energiedienstleister gewährleiste nicht nur die Energieversorgung, sondern schaffe auch Arbeitsplätze, heißt es in der Pressemitteilung zum Jahresbericht 2017. Für die beteiligten Kommunen und Kreise sowie die regionalen Stadtwerke sieht sich das Unternehmen als „absolut verlässlicher Partner“ für die kommunale Daseinsfürsorge. Michael Dreier, Aufsichtsratsvorsitzender und Paderborner Bürgermeister: „In unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte in einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Mit ihren nachhaltigen Investitionen trägt die Gruppe in hohem Maße zur Sicherheit der lokalen Energieversorgung bei. Durch Steuer- und Konzessionsabgaben sowie durch Dividendenzahlungen werden insbesondere kommunale Haushalte gestützt. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Weser Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute.“

Jedes Jahr investiere Westfalen Weser Netz zwischen 50 und 60 Millionen Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Netze. Der Großteil der rund 300 Millionen Euro in den vergangenen fünf Jahren sei bei Partnerunternehmen, Dienstleistern und Handwerksbetrieben der Region angekommen. Insgesamt würden jährlich 60 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern an die Mitarbeiter, deren überwiegender Teil im Netzgebiet wohne, ausgezahlt. Auch davon würden Wirtschaft und Kommunen profitieren. Durch Wettbewerbe und Aktionen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements sowie Spenden sind seit 2013 etwa drei Millionen Euro in rund 2000 regionale Vereine geflossen.

Information

Die Bilanz für das Jahr 2017

Nach Unternehmensangaben waren Ertragsteuern von 13,8 Millionen Euro zu erfassen; per Saldo wurde ein Jahresüberschuss von 38,7 Millionen Euro (Vorjahr 43,7 Millionen Euro) erzielt. Entsprechend dem Gesellschaftervertrag wurden den Gesellschafter-Eigenkapitalkonten 8 Millionen Euro gutgeschrieben (Vorjahr 7,9 Millionen Euro).

Die Bilanzsumme betrug 977,9 Millionen Euro (Vorjahr 934,7 Millionen Euro) und wurde erneut maßgeblich vom Finanzanlagevermögen (921,2 Millionen Euro; Vorjahr 868,4 Millionen Euro) geprägt. Es machte rund 94 Prozent des

Gesamtvermögens aus. Zum Bilanzstichtag bestanden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 48,8 Millionen Euro (Vorjahr

60,8 Millionen Euro). Das Eigenkapital betrug nach entsprechenden Zuweisungen auf die Entnahmekonten der Kommanditisten 546,2 Millionen Euro (Vorjahr 511,7 Millionen Euro); dadurch ergab sich eine Eigenkapitalquote von rund 56 Prozent. Die Verbindlichkeiten betrugen 397,8 Millionen Euro (Vorjahr 390,9 Millionen Euro). Die Liquidität war laut WWE-Gruppe während des gesamten Geschäftsjahres gewährleistet, ohne dass weitere langfristige Verbindlichkeiten aufgenommen werden mussten. Die langfristigen Verbindlichkeiten seien planmäßig mit 7,6 Millionen Euro getilgt worden. Aus dem laufenden Geschäft ergab sich ein Cashflow von 46 Millionen Euro (Vorjahr 60,8 Millionen Euro).



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