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„Pipeline keine Lösung“

Weserversalzung – SPD-Bundestagsabgeordnete sehen Lebensqualität bedroht

WESERBERGLAND. Die SPD-Bundestagabgeordneten der Weseranrainer setzen sich nach eigenen Angaben weiter für eine radikale Reduzierung der Einleitung von Salzabfällen aus der Kali-Industrie ein. Die Gruppe der Parlamentarier hatte sich in Berlin getroffen und gemeinsam beraten, wie die Versalzung der Weser reduziert werden kann.

veröffentlicht am 07.03.2018 um 18:00 Uhr

Die Weser – ein „versalzenes Sorgenkind“. Foto: Dana
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Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps wird die Weseranrainer in der neuen Legislatur koordinieren und erklärt:„ Es gibt noch einiges zu tun, damit die Salzbelastung in der Weser reduziert wird. Die Weser ist für die Wirtschaft und den Tourismus von enormer Bedeutung.“ Auch für die Bürger im Weserbergland sei der Fluss ein wichtiger Lebensmittelpunkt. „Wir möchten den Prozess zusammen mit den Landräten, Politikern, Gewerkschaften, aber auch gemeinsam mit der Kali-Industrie konstruktiv begleiten“, so Schraps.

„Eine Pipeline ist für uns keine Lösung. Wir sind der festen Überzeugung, dass es in einem hochinnovativen Land wie Deutschland möglich sein muss, auch andere Wege beim Umgang mit den Abwässern zu finden. Über Forschung und Innovation sehen wir zudem die Möglichkeit, alte Arbeitsplätze zu stärken und neue zu schaffen“, fügt Schraps hinzu.

Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft die Weseranrainer schon viele Jahre. Während im Laufe der letzten drei Jahrzehnte viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein „versalzenes Sorgenkind, das weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer bedroht“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete. Auswirkungen seien ein stark angegriffenes Ökosystem und die Versalzung des Grundwassers.

red

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