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Trotz Wetterumschwungs – der klassische Landregen ist nicht in Sicht

Weser-Pegel: Lage bleibt weiter angespannt

WESERBERGLAND. Mildere Temperaturen und Regenfälle sollen in den kommenden Tagen eine Erholung vom viel zu trockenen Sommer 2018 erlauben – die Lage an Niedersachsens Gewässern wird sich nach aktuellen Prognosen dagegen kaum verbessern: Sie bleibt angespannt, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit.

veröffentlicht am 24.08.2018 um 07:00 Uhr

Trotz milderer Temperaturen und vorausgesagter Regenfällen gibt es für die Weser derzeit noch keine Entwarnung. Foto: Dana

Autor:

Richard Rodenberg
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Auch für die Weser ist die kritischste Phase noch nicht überstanden – vor allem, weil ein dringend benötigter Landregen weiter nicht in Sicht ist. „Wir bewegen uns derzeit in Sphären, die durchaus den vielbemühten Ausdruck des Jahrhundertereignisses rechtfertigen, wenngleich noch nicht an jedem Flussabschnitt entsprechende Niedrigstwasserstände erreicht sind“, betont Olaf Hansen, Aufgabenbereichsleiter Oberirdische Gewässer beim NLWKN in Norden.

Die Folge: Pegelstände auf Sinkflug – und das hat auch Auswirkungen auf die Lebewesen in den Gewässern. In einzelnen Flüssen erfassen die Gütemessstellen des NLWKN inzwischen kritische Sauerstoffwerte, die bei weiterer Trockenheit für Fische lebensbedrohlich werden können. „In der Regel spricht man bei Konzentrationen von weniger als 3 bis 4 mg/l von einem akuten Sauerstoffmangel, der für Fische tödlich verlaufen kann“, erläutert Hansen.

In einigen größeren Zulaufgewässern zur Ober- und Mittelweser haben sich nach NLWKN-Angaben inzwischen ebenfalls extreme Wasserstände eingestellt.

So liegen in der Fluthamel am Pegel Afferde die Wasserstände bereits seit Mitte Juli bis zu zwei Zentimeter unter dem bisherigen niedrigsten Wasserstand von 13 Zentimetern, so der Landesbetrieb. Das ist der niedrigste Stand am Pegel seit Beobachtungsbeginn vor 38 Jahren.



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