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14 Städte und neun Stätten präsentieren sich als „Historisches Weserbergland“

Weserbergland macht sich zur Marke mit "Historie"

Bevern (ww). Auf Schloss Bevern wurde am Donnerstag das „Historische Weserbergland“ vorgestellt, ein Marketing-Verbund, in dem sich 14 Städte sowie neun Schlösser, Klosterkirchen und Stifte im Weserbergland zusammengeschlossen haben. Zu ihm zählen die Städte Bad Pyrmont, Einbeck, Hameln, Höxter, Lügde, Bückeburg, Stadthagen, Bodenwerder, Dassel, Holzminden, Stadtoldendorf, Uslar, Hessisch Oldendorf und Rinteln sowie die Schlösser Corvey, Fürstenberg, Bevern, Pyrmont, Hämelschenburg und Bückeburg, die Burg Schaumburg, die Klosterkirche Lippoldsberg und das Stift Fischbeck.

veröffentlicht am 09.07.2015 um 19:29 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

Auch eine neue App soll helfen, das "Historische Weserbergland" als Marke zu stärken. Foto: pr
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„Schlösser, Wander- und Radwege, Weserrenaissance-Bauten, geschichtsträchtige Stätten – hier im Weserbergland hatten wir alles, nur wussten wir nie so richtig, es rüberzubringen“, sagt Petra Wegener, Geschäftsführerin des Vereins Weserbergland Tourismus. Vor drei Jahren ist deshalb die Unternehmens- und Tourismusberatung Project M hinzugezogen worden, um das Weserbergland zur Marke mit einer starken Außenwirkung zu machen. Tourismusberater Matthias Wedepohl war zunächst recht ungnädig mit seinem neuen Kunden: Als potenzieller Tourist schickte er Fragen nach historischen Sehenswürdigkeiten, Touren, Ausflugszielen an die jeweiligen Städte – und bekam oft nicht viel mehr als einen Stapel Din-A4-Zettel. Dann zog er selbst mit dem Blick des Touristen los und dokumentierte mit der Kamera, wo‘s hakte. „Das Potenzial war touristisch noch nicht in Wert gesetzt“, sagt er heute.

Die Landkreise und Kommunen aber hätten ihre Hausaufgaben gemacht, Park- und Fußgängerleitsysteme entwickelt, öffentliche Toiletten errichtet, historische Stadtrundgänge erdacht, ihre eigenen Stärken herausgearbeitet – die ab sofort nun mithilfe einer groß angelegten Marketingstrategie an „Best-Ager“-Touristen herangetragen werden. In den einzelnen Städten und Stätten liegen ab sofort Hochglanz-Kataloge aus, die das Weserbergland mit wertigen Bildern, Texten und Informationen präsentieren. Herzstücke der Marke „Historisches Weserbergland“ sind eine Homepage sowie eine Handy-App, die kostenlos heruntergeladen werden kann und die für jedes touristische Bedürfnis eine Antwort zu kennen scheint – Karten inklusive.

Auch wenn am Donnerstag niemand gern an sie denken wollte – der Vergleich mit dem letzten großen Versuch, das Weserbergland als Marke und vor allem multimedial zu präsentieren, der „Erlebniswelt Renaissance“ (EWR), die grandios scheiterte, liegt auf der Hand. „Wir möchten aber nicht damit verwechselt werden“, sagt Wegener – allein die Finanzierung unterscheide sich völlig: Während für die EWR horrende Summen an Fördergeldern des Landes in den Sand gesetzt wurden, finanziert sich „Historisches Weserbergland“ komplett durch die Mitglieder, das heißt durch die Landkreise und Kommunen. Und auch in Sachen Technik, die bei der EWR der größte Mängelpunkt war, hat sich einiges getan: Ein QR-Code, eine App, eine Homepage ließen sich sehr viel einfacher und mit wesentlich weniger Aufwand reparieren.



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