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Klimaschutzagentur schreibt Preis aus

Wenn aus Müll Kunst wird

WESERBERGLAND. Zum Jahresausklang vergibt die Klimaschutzagentur den Klimaschutzpreis im Weserbergland. Unter dem Motto „Kunst statt Müll“ können sich die kleinen Nachwuchskünstler, Mädchen und Jungen im Kita- oder Grundschulalter, am aktuellen Wettbewerb beteiligen und so zeigen, dass sich Müll in Kunstgegenstände verwandeln lässt.

veröffentlicht am 20.10.2016 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

Dabei sind sie in der Wahl der Materialien fast vollkommen frei. Müll muss es sein – das ist das einzige Kriterium. Noch bis zum 5. November können sich die Kreativen bewerben. Dann tagt die Fachjury und benennt die ersten drei Plätze, die jeweils mit einem Pokal sowie einem Sachpreis ausgezeichnet werden.

Das öffentliche Bewusstsein für Müllvermeidung mag für viele in Deutschland als ausgeprägt erscheinen, doch die Angaben des statistischen Bundesamtes widersprechen dieser Vorstellung. Nach den Recherchen der Behörde verursachen die Menschen in Deutschland mehr Müll als die meisten europäischen Nachbarn. Seit 2010 entstehen in der Bundesrepublik jedes Jahr mehr als 600 Kilo Abfall pro Einwohner. „Die zunehmende Umweltverschmutzung durch Müll schadet Menschen und Tieren und hat Folgen für das Klima“, betont Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Mit dem Wettbewerb sollen schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert werden.

Kontakt: Interessierte können sich per E-Mail an purk@klimaschutzagentur.org oder telefonisch unter 05151/95788-31 an Larisa Purk wenden.



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