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Wechsel an Spitze der Polizei

HAMELN. Bei der Polizei dreht sich das Personalkarussel: Die bisherige Leiterin Einsatz und zuletzt stellvertretende Leiterin der Polizeiinspektion Hameln/Holzminden, Polizeioberrätin Maren Jäschke, verlässt Hameln in Richtung Süden. Sie wird zukünftig das Dezernat 01 bei der Polizeidirektion Göttingen leiten und dort mit ihrem Dezernat direkt dem Polizeipräsidenten Uwe Lührig zuarbeiten.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 16:01 Uhr

Maren Jäschke kam im Januar 2017 von der Polizeiakademie Niedersachsen nach Hameln und hat sich in dieser Zeit als Leiterin des gesamten Einsatz- und Verkehrsbereichs der Polizeiinspektion mit den beiden Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden einen Namen gemacht.

Die Nachfolge der Polizeioberrätin tritt – bis zum 30. September 2019 befristet – der derzeitige Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Erster Polizeihauptkommissar Günther Köster, an. Köster ist, seit Februar 2016 Leiter des Einsatz-und Streifendienstes bei der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und wird nach seinem „Gastspiel“ als Leiter Einsatz, seinen eigentlichen Posten wieder wahrnehmen.

Auch beim Zentralen Kriminaldienst gibt es Veränderungen: Der derzeitige Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Erster Kriminalhauptkommissar Axel Brünger, der dieses Amt vor 13 Monaten von Polizeioberrat Jens Kozik „übergangsweise“ übernommen hatte, wird seinen Schreibtisch freimachen. Brünger wird bis zu seiner Pensionierung die Sonderkommission „Cold Case“ der Polizeidirektion Göttingen leiten. Diese Sonderkommission besteht aus acht Ermittlern und hat sich zur Aufgabe gemacht, unaufgeklärte Tötungsdelikte und Vermisstenfälle aus dem gesamten Bereich des Polizeidirektion Göttingen erneut zu betrachten und nach neuen Ermittlungsansätzen, insbesondere durch Fortschritte in der Kriminaltechnik, zu suchen. Seit dem 1. April hat nun Polizeioberrat Heiko Heimann, der vom Landeskriminalamt Niedersachsen zur Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden versetzt wurde, Brüngers bisherigen Posten inne. „Ich freue mich sehr auf die vielschichtigen, interessanten und herausfordernden Aufgaben des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln und möchte dazu beitragen, dass das Weserbergland eine sichere und lebenswerte Region bleibt“, sagt der 49-jährige Heimann. „Auch wenn sich die Kriminalitätsphänomene als auch die Beweisführungen im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung und Virtualisierung stark verändern, bin ich mir sicher, dass ich mit der erfahrenen und sehr kompetenten Belegschaft gut aufgestellt bin.“

red



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