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Von Christian Branahl

Warum in der Region kurzzeitig der Strom ausfiel

AERZEN/EMMERTHAL. Nicht einmal drei Minuten waren es nach Angaben der Stadtwerke Hameln, dass die Haushalte in Teilen der Region am Sonntag ohne Strom waren. Wie Sprecherin Natalie Schäfer auf Nachfrage erklärte, handelte es sich um eine Störung in dem 30-kV-Netz und dem nachgelagerten Niederspannungsnetz.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 16:12 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 17:50 Uhr

Foto: dpa
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Danach hatte um 12.55 Uhr das Frequenzrelais an der 30-kV-Station in Groß Berkel ausgelöst und damit kurzzeitig die Versorgung auf der Strecke zwischen den Eckpunkten Herkendorf, Schevelstein, Egge, Reinerbeck bis Bessinghausen, Daspe, Kirchohsen sowie Groß und Klein Berkel unterbrochen. Dieses Überwachungsgerät kontrolliert, ob die notwendigen 50 Hertz im Netz konstant gehalten werden. „Durch Fernschaltung konnte die Versorgung allerdings umgehend wieder aufgenommen werden, sodass die Unterbrechung nur rund drei Minuten gedauert hat“, erklärt Schäfer. Der Stromausfall hatte zumindest Argwohn bei Horst Arlt aus Emmerthal geweckt, der bekanntlich den neuen Windpark Kirchohsen-Grohnde kritisch begleitet. „Alle acht Windkraftanlagen standen still“, beobachtete er – nur ein Teil der Anlagen wurde nach etwa einer Stunde wieder angefahren. Der Stromausfall hatte laut Stadtwerken nichts mit der Windkraft zu tun. Wie Schäfer erläutert, haben die Stadtwerke als Netzbetreiber die Möglichkeit, EEG-Anlagen – wie auch im Emmerthaler Windpark – gezielt abzuschalten. Damit werde während der Wartungsarbeiten die Aufnahmefähigkeit der Netze gesteuert. Nach einer Versorgungsunterbrechung würden die Anlagen durch den Netzbetreiber gezielt durch Fernschaltung wieder ans Netz gebracht. Dies kann laut Stadtwerken einige Zeit in Anspruch nehmen.cb



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