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Warnstreik am Atomkraftwerk in Grohnde

GROHNDE. Beschäftigte der Atomkraftwerke Grohnde, Unterweser und Stade haben am Montag im Tarifstreit mit Eon und anderen Energieunternehmen die Arbeit niedergelegt.

veröffentlicht am 26.02.2018 um 11:19 Uhr

Warnstreik in Grohnde: Beschäftigte demonstrieren vor dem Atomkraftwerk führ mehr Lohn. Foto: ll
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hatte die rund 600 betroffenen Mitarbeiter dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und am Atomkraftwerk in Grohnde ihre Position deutlich zu machen. Knapp 200 Beschäftigte fanden sich am Montag vor dem AKW-Tor in Grohnde zum eintägigen Warnstreik ein. Die Sicherheit in den Atomanlagen sei gewährleistet, hieß es seitens der Gewerkschaft.

Der Streik soll die nächste Verhandlungsrunde zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgebern am Dienstag einläutern. Forderungen und Angebot liegen allerdings noch weit auseinander: Im Tarifstreit in der Tarifgruppe Energie – dies betrifft rund 20 000 Beschäftigte der früheren Eon-Unternehmen, darunter eben auch die Beschäftigten des heutigen Grohnder Kraftwerkbetreibers Preußen Elektra – boten die Arbeitgeber zuletzt 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Aus Sicht der Gewerkschaft ist das völlig inakzeptabel: Sie hatte eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent über eine Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Sonderleistung für ihre Mitglieder gefordert. Am Dienstag soll nun in Hannover weiterverhandelt werden.

Das Kraftwerk in Grohnde befindet sich derzeit in Revision. Die Anlage ist seit dem Wochenende von Netz genommen worden. Das Kraftwerk Unterweser sei im sogenannten Nichtleistungsbetrieb, Stade sei im Rückbau, hieß es seitens der Gewerkschaft weiter.

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