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Landratskandidat der CDU schlägt die Einrichtung eines Beratungsbüros vor

Walter will eine „konzertierte Aktion Bildung“

Weserbergland (r). Mehr „Gesamtverantwortung“ des Landkreises für die Bildung fordert der Landratskandidat der CDU, Dr. Stephan Walter. Der Landkreis soll nach seinen Vorstellungen eine „konzertierte Aktion Bildung Hameln-Pyrmont“ ins Leben rufen. Darin sollen alle, die in Sachen Bildung unterwegs sind, zusammenarbeiten, so Walters Vorschlag. „Denn nur durch Kooperation kann Bildung weiter verbessert und auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen wie auch des Landkreises abgestimmt werden“, begründet Walter sein Vorhaben.

veröffentlicht am 17.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

Dr. Stephan Walter
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Die „konzertierte Aktion“ soll helfen, starre Zuständigkeiten zu überbrücken und ein „lokales Bildungsmanagement“ im Landkreis aufzubauen. Der CDU-Kandidat weist darauf hin, dass andere Landkreise auf diesem Weg schon weit vorangeschritten seien. „Der Landkreis Hameln-Pyrmont aber hinkt leider hinterher. An einem entsprechenden Programm des Bundes hat er kein Interesse gezeigt“, kritisiert Stephan Walter. Der Landkreis Osnabrück hingegen erhalte zurzeit 4 Mio. Euro in drei Jahren zum Aufbau einer vernetzten Bildungslandschaft.

Konkret will Walter, dass der Landkreis regelmäßig einen Bildungsbericht vorlegt. Er soll Stärken und Probleme aufzeigen und Grundlage sein für zukünftige Planung. Sodann soll ein „Bildungsbüro“ mit Außenstellen eingerichtet werden. Es soll die „konzertierte Aktion“ koordinieren und zu verbindlichen Vereinbarungen führen. Im Bildungsbüro soll darüber hinaus eine Bildungsberatung angeboten werden.

Ein besonderes Gewicht legt Walter auf die Begleitung im vorschulischen Raum. „Bildung beginnt in der Familie“, so der Christdemokrat und schlägt einen „Zukunftsplan“ vor, der allen Eltern mit Kindern von 0 bis 6 Jahren eine Familienbildung anbietet.

Überdies sieht der Kandidat Handlungsbedarf bei den Übergängen auf dem Bildungsweg. „Hier geht oftmals viel Wissen verloren, weil es an Abstimmung fehlt“, bedauert Walter. Vor allem Kinder mit Bildungsrisiken benötigten dabei Begleitung. Stephan Walter: „Niemand darf verloren gehen. Jeder erfolgreiche Abschluss ist ein Gewinn für Hameln-Pyrmont.“

Aus Sicht Walters wäre die Vernetzung aller Bildungsakteure sowie der Wirtschaft „ein klarer Standortvorteil für Hameln-Pyrmont“. Der Landkreis müsse dabei die treibende Kraft sein. In der Hochschule Weserbergland sieht der Landratskandidat bereits jetzt „eine enorme Chance“, der jede Unterstützung zukommen sollte. Walter: „Ich möchte, dass Hameln-Pyrmont Bildungsregion wird, weil Bildungsregion die Voraussetzung für Wirtschaftsregion ist.“



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