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Waffensteuer sorgt für Aufregung bei Jägern

Weserbergland (bj). Anfang dieses Jahres hatte die SPD-Fraktion in der Bremer Bürgerschaft den Antrag auf die Einführung einer Waffensteuer eingebracht. Das schlug auch in Niedersachsen und im Kreis Hameln-Pyrmont Wellen.

veröffentlicht am 25.03.2012 um 15:10 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr

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Das Bild des Jägers, der den ganzen Tag mit der Waffe auf dem Rücken durch den Wald streift, sei zwar in den Köpfen vieler Menschen präsent, aber fern ab der Realität, sagt Hameln Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte. „Sie sind Wildmanager, Wildtierpfleger und Naturschützer und leisten mit dem Infomobil wichtige Arbeit, wenn Sie den Kindern den Lebensraum Wald erklären“, führt er aus.
 Rüdiger Butte betont, dass es zwischen der Kreisjägerschaft Hameln-Pyrmont und dem Landkreis immer „faire Dialoge auf Augenhöhe sind, wenn es dann mal Problemlagen gibt.“ Er hoffe auf eine Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und macht keinen Hehl aus seiner Einstellung zum Thema Waffensteuer. „Ich will sie nicht und sie ist kein Thema im Landkreis“, versichert er vor den Mitgliedern der Jägerschaft im Hessisch Oldendorfer Baxmann-Zentrum. Der Landrat griff damit ein Thema auf, das auch die Jägerschaft im Weserbergland verunsichert, und das für große Aufregung gesorgt hat.



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