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Lkw der Kreisabfallwirtschaft und Busse nachrüsten oder erneuern

Vorfahrt für saubere Luft: E-Busse für die Öffis?

HAMELN-PYRMONT. Laut Beschluss des Umweltausschusses soll die Kreisverwaltung Möglichkeiten prüfen, damit die Fahrzeugflotte der Öffis und Kreisabfallwirtschaft künftig weniger Schadstoffe ausstößt. Dabei steht auch ein Umrüsten auf Fahrzeuge mit Hybrid-, Vollelektrotechnik oder anderen alternativen Antriebstechnologien zur Debatte.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 19:49 Uhr
aktualisiert am 14.09.2017 um 20:20 Uhr

Foto: Archiv/Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Sah die Kreis-CDU zunächst mit ihrem Antrag vor, die Dieselfahrzeuge nachzurüsten, erweiterte die Gruppe aus SPD, Grünen, Die Linke, Helmuth Mönkeberg/Pro Bürger den Vorschlag. Es solle darüber hinaus geprüft werden, neue Fahrzeuge mit Hybrid-, Vollelektrotechnik oder anderen alternativen Antriebstechnologien anzuschaffen. Thomas Figge (CDU) hatte eine Technik aus Paderborn vorgeschlagen, durch die Fahrzeuge „nahezu schadstofffrei“ unterwegs sein könnten – bei 20 000 Euro Kosten pro Bus oder Lkw. Aus der Aufsichtsratssitzung der Öffis berichtete Rolf Keller (CDU), dass die Möglichkeit geprüft werde, eine wirtschaftliche Lösung aber notwendig sei. Ein E-Bus koste über 500 000 Euro, ein herkömmlicher Bus 220 000 bis 250 000 Euro. Immerhin verfügten die Öffis über 73 Busse, so Keller. Thomas Jürgens (Grüne) verwies auf das Beispiel, dass Hamburg und Berlin einen Einkaufsverbund angeschoben hätten, um Preise für E-Busse für 300 000 Euro zu erzielen.

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