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Kreis Hameln-Pyrmont legt Ergebnis einer kreisweiten Umfrage vor

Vor allem im ländlichen Bereich ist die DSL-Anbindung schlecht

Hameln-Pyrmont (as). Das Ergebnis kommt wenig überraschend: Die DSL-Anbindung im ländlichen Bereich des Landkreises Hameln-Pyrmont ist schlecht – rund 30 Prozent der Nutzer haben einen unzureichenden Internetzugang.

veröffentlicht am 29.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 21:21 Uhr

Ein langsamer Internet-Anschluss nervt, kostet oftmals wertvolle
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Wie berichtet, hatte der Landkreis als eine der letzten Kommunen wie vom Land Niedersachsen gewünscht eine Umfrage unter der Bevölkerung in Städten und Gemeinden zur Breitbandnutzung gestartet. Die Beteiligung blieb mit rund 7300 Rückmeldungen (acht Prozent) überaus gering, das Resümee ist nach Angaben des Landkreises dennoch eindeutig. Aerzen, Salzhemmendorf, Bad Münder und insbesondere Emmerthal sind besonders schlecht mit DSL versorgt. Mehr als 30 Prozent der User haben dort keine ausreichenden Internetzugänge. Die Auswertung hatte das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen aus Osterholz-Scharmbeck übernommen, im Kreishaus die Vertreter der Städte und Gemeinden entsprechend informiert. Angesichts der Ergebnisse empfiehlt das Land, eine kreisweite Strategie zu einer umfassenden Breitbanderschließung zu entwickeln. Man brauche allerdings einen langen Atem. Die flächendeckende Erschließung in Niedersachsen werde nicht in Monats-, sondern in Jahresfristen gemessen, betont Dr. Derek Meier, Leiter des Kompetenz Zentrums.

Geplant sei eine „Clusterausschreibung“ in Südniedersachsen, in die sieben besonders betroffene Bereiche des Kreises Hameln-Pyrmont aufgenommen werden sollen. Für dieses Cluster stelle das Land inklusive der kommunalen Kofinanzierung zehn Millionen Euro für die Breitbanderschließung zur Verfügung. Das Ausschreibungsergebnis erwartet Wirtschaftsförderer Andreas Manz Ende September, Anfang Oktober. Dann könne man unmittelbar reagieren und noch im Spätherbst erste Maßnahmen ergreifen. Natürlich, so Meier, dürfe man nicht davon ausgehen, dass damit eine flächendeckende optimale Erschließung erreicht werde. Es sei aber immerhin ein Anfang.

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