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Bauarbeiten am Ohrberg: Worauf Autofahrer ab Donnerstag achten müssen

Vollsperrung – und das bis Dezember

EMMERTHAL/AERZEN/HAMELN. Die Autofahrer auf der stark frequentierten Bundesstraße 83 soll die Dauerbaustelle am Ohrberg zwischen Hameln und Emmerthal nicht unvorbereitet treffen. Seit einigen Tagen warnen die Schriftzüge auf den LED-Hinweistafeln davor, was ab dem kommenden Donnerstag droht: Vollsperrung – und zwar bis Dezember. Dann beginnen Fachfirmen damit, den Hang des Ohrberges zu sichern, beseitigen einen Engpass, der seit Ende 2013 die Region beschäftigt. Weil Experten in Sorge waren, dass ein Bergrutsch drohen könnte, blieb seitdem eine Fahrspur gesperrt. Provisorisch sicherten mit Kies und Sand gefüllte Kaffeesäcke den Hang.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 16:51 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

VOn Christian Branahl Michael Beyer (Grafik) und Matthias Waldeck (Fotos)
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Längst ging es dann nicht nur um diesen Abschnitt, sondern darüber hinaus noch um die nördlich davon gelegene Sandsteinmauer, die mit ins Sanierungsprogramm aufgenommen wurde. Hangsicherungen an sich seien nichts Ungewöhnliches hier in der Bergregion, sagt Uta Weiner-Kohl als stellvertretende Leiterin des Hamelner Geschäftsbereichs der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Aber gleich beide Abschnitte zu realisieren, um damit auf Sicht die Verkehrsbeeinträchtigungen einschränken zu können, „das verlangte schon einiges an Vorbereitungen“, sagt sie. Insgesamt nennt sie Gesamtkosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro.

Immer wieder war es bereits zu vorübergehenden Vollsperrungen gekommen, um erste Vorbereitungen zu treffen. Nun gelten die Regelungen gleich für mehrere Monate, um für rund 12 000 Fahrzeuge täglich auf dieser Bundesstraße Umleitungen auszuweisen. Das bedeutet nicht nur längere Fahrzeiten, sondern auch zusätzliche Belastungen für die Einwohner der Orte entlang der Ausweichstrecken.

Die Vollsperrung wird ab Donnerstag, 9. Juni, gegen 9 Uhr eingerichtet. Die Umleitung wird über die Bundesstraße 1 und die Landesstraße 432 durch Groß Berkel geführt. Dort hatte es bekanntlich eine Unterschriftenaktion von Eltern gegeben, die Tempo 30 und eine Ampel gefordert hatten, um während der Bauzeit die Sicherheit besonders für Kinder zu verbessern. Fertiggestellt wurde auch der Radweg zwischen Groß Berkel und Ohr, so dass dadurch Radfahrer weniger gefährdet sind. Übrigens: Eine Abkürzung für Autofahrer wird unterbunden. Die Verbindung von der L 432 nach Klein Berkel wird Einbahnstraße und in dieser Richtung für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Ausnahmen gelten für Busse und Radfahrer.

Die Landesbehörde bittet aber die Verkehrsteilnehmer, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren und, wenn möglich, das Straßennetz auf der anderen Weserseite zu nutzen. Die Berliner Straße in Kirchohsen, bei der zuletzt wegen erheblicher Straßenschäden Tempo 30 galt, wurde provisorisch saniert, so dass die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden konnte.

Die Behörde gibt weitere Hinweise. Das Gewerbegebiet entlang der Bundesstraße 83 (Ohrsche Landstraße) in Klein Berkel bleibt weiterhin erreichbar. Die Zufahrt erfolgt über die Talstraße (Kreisstraße 33) und die Ottostraße. Für die Abfahrt kann weiterhin die B 83 genutzt werden. Für Radfahrer und Fußgänger bleibt es möglich, den Baustellenbereich am Ohrberg zu passieren. Es kann hier jedoch wegen Arbeiten an der Rad- und Gehweganlage zu zeitweisen Verlegungen der Wegführung auf die Straße kommen.



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